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Enthüllung im „Dichterviertel“: Ehrentafel am Haus der Reich-Ranickis

Marcel Reich-Ranicki. Marcel Reich-Ranicki.
Frankfurt. 

Vor dem ehemaligen Wohnhaus des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) und seiner Ehefrau Teofila (1920-2011) im „Dichterviertel“ wird am Freitag eine Erinnerungstafel enthüllt. Dazu werden unter anderen der in London lebende Sohn Andrew und die Enkeltochter Carla Ranicki erwartet.

Die etwa 50 mal 30 Zentimeter große Erinnerungstafel aus Edelstahl soll im Vorgarten des Mehrfamilienhauses in der Gustav-Freytag-Straße aufgestellt werden, wie der zuständige Ortsbeiratsvorsitzende Friedrich Hesse (CDU) am Montag mitteilte. Unter dem Zitat „Meine Heimat ist die Literatur“ ist zu lesen: „In diesem Hause lebten von 1974 bis 2013 der Literaturkritiker und Autor Marcel Reich-Ranicki und seine Ehefrau Teofila.“

Der im polnischen Wloclawek geborene Marcel Reich-Ranicki hatte Teofila Langnas im Warschauer Ghetto kennengelernt und geheiratet. Nach der gemeinsamen Flucht aus dem Ghetto verbrachte das Paar die ersten Nachkriegsjahre in Polen. 1958 kam es nach Frankfurt. Von dort aus arbeitete Marcel Reich-Ranicki unter anderem als Literaturkritiker für die „Zeit“ und die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“. Deutschlandweit berühmt und berüchtigt war der streitbare Literatur-Experte von 1988 bis 2001, als er das „Das Literarische Quartett“ im ZDF leitete.

(epd,red)
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