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Ein Bolzplatz und viele Bänke

Preungesheim. 

Eigentlich wollte das Grünflächenamt in der Karl-Kirchner-Siedlung einfach die beiden uralten, maroden Bolzplätze erneuern. „Doch dann haben wir eine Planungswerkstatt gemacht und uns zweimal mit den Kinder getroffen – und die wollten etwas ganz anderes“, erklärt Sigrid Drexel, Planerin des Grünflächenamts, in der Sitzung der Ortsbeirats 10. Künftig gibt es für 265 000 Euro zwar nur einen Bolzplatz, dafür aber zusätzlich eine Hütte zum Unterstellen, zwei Tischtennisplatten und jede Menge Möglichkeiten, sich irgendwo hinzusetzen und zu quatschen.

Die beiden Bolzplätze, die umgestaltet werden sollen, liegen zwischen den Häusern der Wegscheidestraße und der Oberen Kreuzäckerstraße, mit Zugang von der Wegscheidestraße. „Sie liegen dort hintereinander und sind zurzeit nur eine große, öde Fläche“, sagt Drexel. Der Weg sei dringend sanierungsbedürftig. Zwar gebe es vier Tore, aber keine Seitenlinien, auf dem hinteren Platz wachse Moos, weil er kaum genutzt werde.

Und so hätten die Kinder und Jugendlichen auch klar gemacht, dass ihnen ein Bolzplatz ausreiche, dafür aber mit festem Untergrund und Ballfangzäunen, sagt Drexel. Das werde es nun geben, 30 mal 13 Meter groß. Die Tore bekommen spezielle Netze, die weniger Lärm erzeugen. Der Platz selbst erhält eine Betondecke. Auch werden direkt am Bolzplatz einige Bänke aufgestellt, auf denen die jungen Kicker in Sichtweite ihre Taschen ablegen können.

Dahinter entsteht eine erste Sitzgruppe mit einer Tischtennisplatte, gefolgt von einer Schutzhütte mit Bänken. „Bislang gibt es dort nichts, wo sich die Kinder unterstellen können, wenn es anfängt zu regnen“, sagt Drexel. Hinter der Schutzhütte wird die zweite Tischtennisplatte aufgestellt.

Durch hüfthohe Hügel getrennt, folgt eine weitere Ecke mit mehreren Sitzgruppen. Diese bestehen teilweise aus Netzwerk, dass sich die Kinder ausdrücklich gewünscht hatten, weil es gemütlicher ist. An einer anderen Sitzgruppe gibt es kleine Tische, eine andere entsteht als längliches „Lümmelmöbel“. Zwischen den Sitzgruppen wird die Landschaft modelliert, mehrere neu zu pflanzende Bäume sollen Schatten spenden – denn einen Sonnenschutz gibt es bislang nicht.

Die Preungesheimer Kinderbeauftragte, Wera Eiselt, freut sich nicht nur über den neuen Platz: „Es ist toll, wie das Grünflächenamt die Kinder und Jugendlichen eingebunden und nach ihren Wünschen gefragt hat, und dass das auch so gut umgesetzt wird.“

(hau)
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