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Verein griechischer Akademiker: Ein Leckerbissen mit griechischen Stars

Mitorganisatorin Alexandra Gravas steht bei der Benefizveranstaltung auch auf der Bühne. Bilder > Mitorganisatorin Alexandra Gravas steht bei der Benefizveranstaltung auch auf der Bühne.

Ein gutes Jahr Arbeit, Schweiß und viele gute Worte stecken hinter dieser Veranstaltung. Doch die Mühen haben sich gelohnt. Schließlich füllen gut 700 Besucher den Mozartsaal der Alten Oper. „Wir haben es geschafft“, freut sich Dr. Giokoglu Kirakos. Er ist Vorsitzender des Vereins griechischer Akademiker. Gemeinsam mit Mezzosopranistin Alexandra Gravas, die in Frankfurt und Umgebung großgeworden ist, stellte der Club den „In der Ägäis leben noch die Engel“ betitelten Abend auf die Beine.

„Ich bin glücklich, dass der Saal heute für diesen guten Zweck ausverkauft ist“, sagt Kirakos. „Wir senden durch dieses Konzert ein Signal der Hoffnung an die Hilfsbedürftigen in Athen, die in den vergangenen Jahren gelitten haben, weil der Staat nicht mehr für sie aufkommen kann.“ So kommen die Erlöse aus dem Ticketverkauf – mindestens 20 000 Euro, den „Ärzten ohne Grenzen – Griechenland“ zugute und sollen dazu beitragen, eine ambulante Krankenstation zu kaufen.

„Jedes Jahr behandeln wir Millionen von Menschen und retten hunderttausende von Leben“, sagt Marietta Provopoulou, Chefin der griechischen Sektion von Ärzte ohne Grenzen. „Die Erlöse aus diesem Konzert helfen uns bei unserer Arbeit, so dass wir Bedürftige in Griechenland pflegen können.“

Auf der Bühne standen und saßen nicht nur die Pianistin Despina Apostolou-Hölscher, der klassische Gitarrist Panagiotis Margaris, die Mitglieder des Griechischen Kinderchors der Holzhausenschule und Gravas, sondern auch das griechische Pendant zu Herbert Grönemeyer Lavrendis Macheritsas. Doch bevor er die Bühne entert, gibt es erstmal Gänsehaut pur, als Gravas „Sto Perigiali-Arnisi“ von Mikis Theodorakis anstimmt und das ganze Publikum erst zaghaft und schließlich immer kräftiger einstimmt. „Ich habe selbst Gänsehaut bekommen, weil ich so viele Menschen sehe, die ich so lieb habe und schon so lange nicht mehr getroffen habe“, sagt Gravas.

Das Konzert hält, was es verspricht. Es ist der musikalische Leckerbissen, den Kirakos zuvor ankündigte und auf den sich der Präsident der Landesärztekammer Hessen, Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach, der auch die Schirmherrschaft übernommen hatte, freute. „Uns bedrückt, dass die Not in vielen Teilen der Welt groß ist“, sagte er. „Ich denke da an Seuchen wie Ebola oder Kriegsgebiete, aber auch an Naturkatastrophen.“ Doch nicht nur an weit entfernten Orten drohten Gefahren und Krankheiten, „die Krise hat auch Europa nicht verschont, und gerade in Griechenland herrscht größte Not bei der gesundheitlichen Versorgung“.

(es)
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