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Eine Hymne auf das „wundervolle“ Frankfurt

Frankfurts ehemalige Oberbürgermeisterin Petra Roth singt mit Don von der Band „Newtone“ das Lied „What a Wonderful World“. Dichtet dabei den Text ein wenig um auf „ihre“ Stadt. „Wie wundervoll Frankfurt doch ist.“
Ex-Oberbürgermeisterin Petra Roth und »Newtone«-Sänger Don im Duett beim Fest des »Top-Magazins«.	Fotos: Bernd Kammerer Ex-Oberbürgermeisterin Petra Roth und »Newtone«-Sänger Don im Duett beim Fest des »Top-Magazins«. Fotos: Bernd Kammerer

Die Stimmung ist ausgelassen an diesem langen, lauen Sommerabend auf der Terrasse des Ehrenhofs im Frankfurter Hof. Gut 400 Gäste des „Top-Magazins“ feiern, kommen miteinander ins Gespräch. Eines der Topthemen dieser Sommernacht: die Eintracht und ihr Euro-League-Qualifikationsspiel morgen gegen Karabach FK in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku. Wer verfolgt das Match im Fernsehen? Wer sitzt im Flieger und legt die gut 3500 Kilometer ans Kaspische Meer zurück, um live vor Ort zu sein? „Ich fliege nicht mit“, sagt Petra Roth. Auch Sandra Bender, Frau des Eintracht-Aufsichtsratsvorsitzenden Wilhelm Bender, bleibt am Main. „Aber beim Rückspiel bin ich auf jeden Fall im Stadion“, verspricht sie. Sängerin Sabrina Setlur will versuchen, das Rückspiel in der Commerzbank-Arena mitzuverfolgen. „Wenn’s meine Eintracht wäre, würde ich mitfliegen“, so der ehemalige ZDF-Sportreporter Rolf Töpperwien. Seine Eintracht, das wäre die aus Braunschweig. So aber freut er sich auf das Spiel der Braunschweiger gegen die Adlerträger am kommenden Sonntag. Überhaupt wird das ein bewegtes Wochenende für den 63-Jährigen. Denn am Samstag ist er bei der letzten Moderation des Aktuellen Sportstudios von Michael Steinbrecher dabei. Und: „Der 24. August ist der Tag, an dem die Bundesliga geboren wurde und an dem das erste Aktuelle Sportstudio auf Sendung ging.“

Fachsimpelten über das morgige Eintracht-Spiel in Aserbaidschan: die Fußball-Legenden Uli Stein und Dieter Müller. Bild-Zoom
Fachsimpelten über das morgige Eintracht-Spiel in Aserbaidschan: die Fußball-Legenden Uli Stein und Dieter Müller.
Thorsten Schäfer-Gümbel, Spitzenkandidat der SPD bei den Landtagswahlen, bleibt ebenfalls hier. Aber: „Ich habe eigens eine Wahlkampfveranstaltung mit Hannelore Kraft vorverlegt, um das Spiel im Fernsehen sehen zu können. Im Stadion bin ich beim Rückspiel auch.“

Wer mitfliegt, ist Ex-Eintracht-Torwart Uli Stein. Aber nicht als Taktik-Flüsterer - er ist Torwarttrainer der aserbaidschanischen Nationalmannschaft, sein Chef dort ist Berti Vogts -, sondern als Kommentator für Eintracht TV. Sein Freund Dieter Müller, Torschützenkönig der Europameisterschaft 1976, steigt nicht in die Maschine. „Schließlich spielt nicht der OFC dort.“ Zehnkämpfer Pascal Behrenbruch ist zwar auch Offenbacher, aber der frisch aus Moskau Zurückgekehrte drückt den Adlerträgern die Daumen. „Das ist eine superkleine Mannschaft, gegen die sie da antreten, das müssten sie schaffen.“ Unternehmer Jan Mai hingegen ist mit vor Ort. „Das wird das erste Europapokal-Auswärtsspiel meines Lebens“, freut er sich. „Um 8.30 Uhr geht’s in den Flieger, ich bin schon ganz gespannt.“

(Enrico Sauda)
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