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Eine Messe für Fechenheim

Fechenheim ist in Bewegung. Mit dem Landessieg bei „Ab in die Mitte“ und dem damit verbundenen Preisgeld steht nun das erste Großprojekt der „Initiative der Ladenbesitzer“ in den Startlöchern: eine eigene Messe für den Stadtteil.
Nicole Pfeffer (Zweite von rechts) und die Fechenheimer Ladenbesitzer haben die Messe zusammen mit dem Gewerbeverein ins Leben gerufen. 	Foto: rüf Nicole Pfeffer (Zweite von rechts) und die Fechenheimer Ladenbesitzer haben die Messe zusammen mit dem Gewerbeverein ins Leben gerufen. Foto: rüf
Fechenheim. 

Nicole Pfeffer ist immer noch überwältigt von den Ereignissen der vergangenen Wochen und Monate. „Wir haben gezeigt, dass man nicht nur reden, sondern die Dinge auch gemeinsam anpacken und umsetzen kann“, sagt die Sprecherin und Gründerin der „Initiative der Ladenbesitzer“. Mit 15 000 Euro war der Landessieg bei „Ab in die Mitte! Die Innenstadtoffensive Hessen!“ dotiert. Es war der finanzielle Startschuss für die erste Fechenheimer Handwerks- und Gewerbemesse „Fechenheim kann!!!“ am 14. und 15. September.

Verkaufsoffener Sonntag

Mehr als 500 Unternehmen, Handwerks- und Gewerbebetriebe wie auch Selbstständige und Freiberufler sind in Fechenheim beheimatet. „Das Messe-Wochenende im September steht ganz im Zeichen der Unternehmenspräsentation von Fechenheim und des Einzelhandels mit dem verkaufsoffenen Sonntag für die Stadtteile“, so Nicole Pfeffer.

Ausgearbeitet hat sie das Messekonzept bereits vor einigen Monaten. „Es war ein Teil der Bewerbung für den Wettbewerb“, sagt Pfeffer und gibt zu, dass sie es kaum noch erwarten konnte, die Planungen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Entwickelt hat Pfeffer das Großprojekt in enger Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein Fechenheim. Verfolgen doch beide das gleiche Ziel: die Wirtschaftsfähigkeit im Stadtteil tatkräftig zu unterstützen und mit allen Möglichkeiten zu fördern.

Das Konzept sieht eine Vierteilung vor, das sich aus den Bereichen Handwerk- und Gewerbe, Freiberufler und Selbstständige, Einzelhandel und einem Marktplatz für Stellen-, Azubi- und Praktikumsplätzen zusammensetzt. „Der Mittelpunkt der Messe wird das Kleedreieck mit der Stellenbörse sein“, sagte Pfeffer bei der Vorstellung des Messekonzepts. Themen wie Jobbörse oder Interviewtraining sowie Bewerbungs-check und Fragen rund um die Ausbildung werden dort den Schwerpunkt bilden. Handwerksunternehmen können sich auf dem Linneplatz präsentieren.

Die Stichstraßen zur Mainuferpromenade und den Aussichtsplattformen werden für Selbstständige und Freiberufler reserviert. Zwischendurch soll es immer wieder gastronomische Angebote der in Fechenheim ansässigen Firmen geben.

Für die Besucher stehen kostenfreie Parkmöglichkeiten in Fechenheim Nord zur Verfügung. Ein Shuttle-Service verbindet die Parkplätze mit der Messe. Alternativ kann der Stadtteil mit Bus und Bahn erreicht werden. Am Samstagmittag gibt es die einmalige Möglichkeit, mit dem Schiff anzureisen. Um 12 Uhr wird am Eisernen Steg abgelegt.

Prominente Gäste

Der Abschluss der ersten Fechenheimer Messe wird am Sonntagabend gefeiert. Eine Eintrittskarte erhält nur, wer mit Quittung belegen kann, am Wochenende in einem der teilnehmenden Geschäfte eingekauft zu haben. Moderiert wird die Veranstaltung von Sonya Kraus. Auch Wirtschaftsdezernent Markus Frank (CDU) und Innenminister Boris Rhein (CDU) wollen kommen.

Seit 2012 ist die Fechenheimer „Initiative der Ladenbesitzer“ bestrebt, den Einzelhandel in Fechenheim auszubauen. Immer mehr Einzelhändler würden Interesse am Standort Fechenheim zeigen. „Unser Stadtteil ist interessant. Das zeigt auch der Sieg beim Wettbewerb“, sagt Pfeffer. Die Frankfurter Innenstadt habe sich übrigens auch beworben. „Unser Konzept hat scheinbar mehr überzeugt“, so Pfeffer.

(Judith Dietermann)
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