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Interessengemeinschaft Mittleres Nordend: Einkaufen noch attraktiver machen

Von Weil sie gemeinsam mehr erreichen können, haben sich Geschäftsleute zur Interessengemeinschaft Mittleres Nordend zusammengeschlossen.
Frauenpower bei der Interessengemeinschaft Mittleres Nordend (v.l.): Sabine Schmitt, Christiane Kirchner, Katrin Feller, Doreen Binias, Monika Hoffmann und Ulla Krieger.	Foto: Rüffer Frauenpower bei der Interessengemeinschaft Mittleres Nordend (v.l.): Sabine Schmitt, Christiane Kirchner, Katrin Feller, Doreen Binias, Monika Hoffmann und Ulla Krieger. Foto: Rüffer
Nordend. 

Was der Interessengemeinschaft Mittleres Nordend (IG) wichtig ist, bringt ein nahezu druckfrischer Flyer kurz und prägnant auf den Punkt: „Wir sind hier – hier sind wir“ heißt es in der obersten Zeile. Darunter steht „Mittleres Nordend – Einkaufen mit Charme“. Auf der Rückseite sind auf einer Straßenkarte die Standorte der 23 Geschäfte und der zwei Einrichtungen des diakonischen Werkes Frankfurt markiert, die der IG angehören.

 

Starke Gemeinschaft

 

Nach Angaben von Sabine Schmitt vom Modegeschäft Apfelgrün in der Glauburgstraße ist die IG angetreten, um den Einkauf im Gebiet Friedberger und Eckenheimer Landstraße sowie deren Nebenstraßen noch attraktiver zu machen. Grundlage dafür sei die Erkenntnis gewesen, dass dieses Vorhaben in einer starken Gemeinschaft viel einfacher zu realisieren sei als als Einzelkämpfer. Auch von gegenseitiger Vernetzung wollen die Geschäftsleute profitieren.

„Wir wollen aber auch zeigen, wie vielfältig die Geschäftswelt hier ist und dass sie sich gut ergänzt“, führt Ulla Krieger von Mainschmuck in der Friedberger Landstraße aus. Viele Leute wüssten nämlich nicht, was das Zentrum des Nordends zu bieten habe. Und das werde immer mehr. Ein regelrechter Schub an Neueröffnungen habe in und um die Friedberger Landstraße eingesetzt, nachdem dort die Bauarbeiten (neue Straßenbahnlinie) endlich abgeschlossen gewesen seien.

Die Idee, sich zusammenzuschließen, geht auf den Stadtteilsonntag 2013 zurück, erinnert sich Christiane Kirchner (Goldschmiede, Rohrbachstraße). Damals habe man festgestellt, dass eine Lobby im Quartier fehle. Danach sei alles Schlag auf Schlag gegangen. Nach Gesprächen bei der Wirtschaftsförderung kristallisierte sich schnell die IG als geeignete Organisationsform heraus. Ein Gewerbeverein sei eine Satzung verpflichtend, diese bürokratische Hürde habe man vermeiden wollen. Seit Mitte März ist die IG nun offiziell am Start.

 

Offen für Neues

 

Mit einer kleinen Feier wollen sich die Mitglieder am Samstag, 12. Juli, auf dem Matthias-Beltz-Platz der Öffentlichkeit vorstellen. Die IG-Mitglieder möchten aber auch die Gelegenheit nutzen, um sich gegenseitig zu beschnuppern. „Wir kennen uns ja noch gar nicht alle“, betont Katrin Feller (Laden 100, Friedberger Landstraße). Grundsätzlich sei die IG offen für Neues und mehr Mitglieder. Inhabergeführte Einzelhändler und Geschäftsleute seien bei der IG willkommen. Der Mitgliedsbeitrag kostet 50 Euro jährlich.

Spannend wird es im September, wenn bei der Mitgliederversammlung die Aufgaben neu verteilt werden. Breite Schultern sind dann erforderlich, weil man sich Großes vorgenommen hat. So sind nach Angaben von Schmitt unter anderem eine App und ein Internetauftritt geplant. Außerdem will sich die IG am Stadtteilsonntag am 12. Oktober beteiligen. Ideen dafür seien in Vorbereitung.

Die Flyer liegen übrigens in Geschäften, Cafés und anderen Anlaufstellen im Stadtteil aus. Und Geschäfte, die der IG angehören, sind ganz einfach am entsprechenden Logo in den Fensterscheiben zu erkennen.

 

Gefeiert wird am Samstag, 12. Juli, von 15 bis 20 Uhr auf dem Matthias-Beltz-Platz. Informationen gibt es per E-Mail an mittleresnordend@t-online.de

 

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