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Traum von der Profikarriere: Eintracht Frankfurt sichtet beim "Adlertag" Talente

Von Er kann für Nachwuchskicker der erste Schritt in Richtung Profikarriere sein: der alljährliche Adlertag auf dem Riedberg. Eintracht Frankfurt sichtet dort Talente für die Zukunft – die besten Jungs werden zum Probetraining eingeladen.
Den Ball immer fest im Blick: Beim Adlertag auf der Sportanlage des SC Riedberg können die Nachwuchskicker ihr Talent unter Beweis stellen. Den Ball immer fest im Blick: Beim Adlertag auf der Sportanlage des SC Riedberg können die Nachwuchskicker ihr Talent unter Beweis stellen.

Es ist wohl der Traum eines jeden in der Mainmetropole spielenden Nachwuchskickers: einmal den Adler auf der Brust zu tragen, in der Commerzbank-Arena aufzulaufen und von den Anhängern der Eintracht jubelnd empfangen zu werden. Ein Sprungbrett oder zumindest den ersten Schritt in Richtung Profikarriere ermöglicht der Bundesliga-Verein selbst – mit seinen Adlertagen. Über das Jahr verteilt besuchen Jugendtrainer und Scouts der Eintracht dafür an einem Tag Fußballvereine in ganz Hessen.

Info: Der direkte Weg zum Adlertag

Offizieller Beginn des Adlertages am Sonntag, 22. Oktober, auf der Sportanlage des SC Riedberg, Altenhöferallee 189, ist um 8.30 Uhr. Eine Stunde lang können sich die Kicker, die sich vorab

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Seit einigen Jahren mit dabei ist der SC Riedberg (SCR). Der Tag der Tage ist in diesem Jahr der Sonntag, 22. Oktober. Die erste Trainingseinheit auf dem Sportgelände des SC, Altenhöferallee 189, beginnt um 9.30 Uhr. Bis zu 300 Nachwuchskicker kämpfen bei den Adlertagen um einen Platz beim Probetraining, mitmachen können in diesem Jahr die Jahrgänge 2006 bis 2009.

Jeweils eineinhalb Stunden haben die Kicker Zeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Denn für ein Probetraining bei Eintracht Frankfurt werden nur die besten und auffälligsten Spieler ausgewählt. „Wir schauen in erster Linie auf die Technik, anschließend auf das Zweikampfverhalten, Spielübersicht und natürlich auf die Schnelligkeit“, sagt Karl Rotter, U 13-Trainer bei der Eintracht.

Junge Talente binden

Wer überzeugt, hat schließlich die Möglichkeit mit der Jugendmannschaft zu trainieren und die Trainer erneut von seinen spielerischen Qualitäten zu überzeugen. „Letztendlich werden je nach Leistungsdichte ein oder zwei Spieler in die Jugendmannschaft übernommen“, sagt Rotter. Durch die regelmäßige Talentsichtung bietet die Eintracht nicht nur den Nachwuchskickern ein Sprungbrett in Richtung Profikarriere. Der Bundesligaverein will so auch möglichst früh junge Talente an den Verein und den Standort binden.

Dass das funktioniert, ist längst bewiesen, den so nahm schon manch eine Profikarriere mit dem Adlertag ihren Anfang. Die ehemaligen Eintracht-Profis Sonny Kittel – spielt aktuell beim FC Ingolstadt – und Sebastian Jung – steht diese Saison beim VfL Wolfsburg unter Vertrag – kamen hierüber zur Eintracht. Auch der ehemalige Junioren-Nationalspieler Faton Toski sowie der ehemalige Junioren-Nationalspieler Kroatiens, Kreso Ljubicic, haben den Weg beim Talentsichtungstag begonnen. Über die Jugendmannschaften landeten sie alle schließlich im Profikader.

30 Jugendmannschaften

Auch wenn Spieler aus allen Vereinen sich beim Adlertag anmelden können, es werden auch in diesem Jahr wieder einige Kicker des SC Riedberg ihr Können unter Beweis stellen. Denn über Nachwuchs kann sich der Verein nicht beschweren – 30 Jugendmannschaften zählt er aktuell. Und wer weiß: Vielleicht darf der ein oder andere der Jungs schon in wenigen Jahren das Bundesliga-Trikot der Eintracht überstreifen . . .

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