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Karte: Entscheiden diese Stadtteile die Frankfurter OB-Wahl 2018?

Alle Frankfurter sind zur Wahl des Oberbürgermeisters aufgerufen - aber nicht alle gehen hin. Ein Blick auf die Wahl 2012 zeigt: Manche Stadtteile reden stärker mit, andere weniger.
Frankfurt. 

Rund 463.000 Menschen waren zur Wahl des Frankfurter Oberbürgermeisters am 11. März 2012 aufgerufen. 173.700 machten von diesem Recht Gebrauch. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 37,5 Prozent. Dieser Wert ist für eine Regionalwahl nicht ungewöhnlich, lag aber unter den Erwartungen der Wahlbeobachter.

Wahlbeteiligung insgesamt: 37,5 %

Nur in zwei Stadtteilen - in Nieder-Erlenbach und Harheim - lag die Wahlbeteiligung bei über 50 Prozent.

Generell scheint lokales Engagement der Kandidaten die Wahlbeteiligung zu erhöhen: In den Stadtteilen, in denen die Kandidaten besonders präsent waren, erzielten sie deutlich überdurchschnittliche Stimmenanteile. Das galt für Rosemarie Heilig (Grüne) in den innenstädtischen Stadtteilen, für Boris Rhein (CDU) im Norden und für Peter Feldmann (SPD) im Osten.

Diese Stadtteile bereiten den Kandidaten Kopfschmerzen

Besonders gering war die Wahlbeteiligung 2012 im Frankfurter Westen - in Zeilsheim, Sindlingen, Unterliederbach, Höchst, Sossenheim, Nied, Griesheim, Gallus und Gutleutviertel. Dieses Phänomen ist nicht neu: Schon bei der vorangegangenen Oberbürgermeister-Wahl im Jahr 2007 gelang es den Kandidaten nicht recht, in diesen Stadtteilen Wähler zu mobilisieren.

Die Grünen könnten die Wahl entscheiden

Zur Wahl des Oberbürgermeisters braucht es eine absolute Mehrheit, also mindestens 50 Prozent der abgegebenen Stimmen. Erreicht dies keiner der Kandidaten, kommt es in einem zweiten Wahlgang zur Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen.

Das war 2012 der Fall. Damals entschied sich die Wahl zwischen Boris Rhein (CDU) und Peter Feldmann (SPD). Maßgeblich für Feldmanns Wahlsieg waren die Grünen-Stimmen: Fast alle Wähler, die ihr Kreuzchen im ersten Wahlgang bei der Grünen-Kandidatin Rosemarie Heilig gemacht hatten, entschieden sich im zweiten Wahlgang für Peter Feldmann.

2018 könnte es ähnlich laufen - die Grünen-Stimmen wären dann das Zünglein an der Waage.

 

 

 

 

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