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Epidemiologe zweifelt an Norah-Studie

Auf dem Podium in der Bergkirche referiert Eberhard Greiser (vorn, 2. v. l.) über die Ergebnisse der Norah-Studie. 
Foto: göc Auf dem Podium in der Bergkirche referiert Eberhard Greiser (vorn, 2. v. l.) über die Ergebnisse der Norah-Studie. Foto: göc
Frankfurter Süden. 

Der Epidemiologe Eberhard Greiser, den die „Bürgerinitiative (BI) Sachsenhausen gegen den Flughafenausbau“ zu ihrer jüngsten Vollversammlung eingeladen hatte, übt scharfe Kritik an der Norah-Studie. Die soll Auskunft über die Auswirkungen von Fluglärm auf die Bevölkerung liefern, erste Teilbereiche wurden bereits vorgestellt (wir berichteten). Greiser kritisiert vor allem, dass offenbar beim Design der Studie nicht daran gedacht wurde, eine Referenzregion ohne Fluglärm zu berücksichtigen. Diese sei jedoch notwendig, um repräsentative Ergebnisse zu erzielen. „Man könnte das noch einbauen. Sinnvoll wäre es“, sagte Greiser.

Teilergebnisse der Studie werden von den Fluglärmgegnern allerdings durchaus wohlwollend zur Kenntnis genommen – etwa, dass Fluglärm gravierende Auswirkungen auf den Lernerfolg von Kindern haben kann. Diese Ergebnisse wollen sie nun nutzen, um Druck auf die Landesregierung aufzubauen. Allerdings sehen sie auch die Gefahr, dass die Ergebnisse der Studie keine Berücksichtigung erfahren. „Die Ergebnisse werden jetzt schon von den Flughafenbefürwortern kleingeredet“, klagte Ursula Fechter von der BI.

(göc)
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