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Er macht auch Kleider für Heidi Klum

ist ein wahrer Tausendsassa und der neue aufgehende Stern am Pariser Modehimmel. Der Modemacher und das Model: Julien Fournié mit Rama Diouf. 	Foto: Kammerer Der Modemacher und das Model: Julien Fournié mit Rama Diouf. Foto: Kammerer

ist ein wahrer Tausendsassa und der neue aufgehende Stern am Pariser Modehimmel.

Seit 2011 hat er als "Guess Member of the Calendar Haute Couture Paris" an vier Shows teilgenommen. Und nun hat er gemeinsam mit einem Unternehmen eine 3-D-Software entwickelt, die es ihm nicht nur ermöglicht, seine Kreationen direkt zu sehen, sondern sie ahmt auch deren Materialeigenschaften nach. Das ist wichtig. Schließlich arbeitet er nicht nur mit Stoff, sondern auch mit Neopren und verschiedenen anderen Materialien. Mit dabei hatte er bei der Vorführung das Model Rama Diouf, das den Look N14 der Kollektion "Premiere Extase" trug. "Sie hat etwas von Grace Jones und passt perfekt zu dem Kleid, das ich entworfen habe", sagt Fournié.

"Ich bin das erste Mal in Frankfurt, und was mir gleich als erstes aufgefallen ist, ist die unheimliche Arbeitsenergie, die hier herrscht", sagte der Modeschöpfer, der gut zwei Tage in der Mainmetropole verbrachte. Seinem geschulten Auge fiel gleich auf: "Alle Männer hier sind très chique. Man merkt gar nicht, dass es den meisten hier ums Business geht." Die Frauen, die er beobachtet hat, seien "nicht so auffällig gekleidet wie beispielsweise die Frauen in Italien". Vielmehr versuchten sie "clever" rüber zu kommen, die Auswahl ihrer Kleidung sei "raffiniert im Detail", so der Meister. "Was die Damen hier tragen, ist sehr reflektiert, sie überlegen sehr genau, wie sie aussehen wollen. Für mich hat das nichts von Minimalismus, sondern eher etwas von Existentialismus."

Fasziniert zeigt er sich auch von der Stadt. "Sie sieht aus wie die, die ich virtuell erstellt habe. Hier ist alles sehr organisiert", so der 37-Jährige, der 1997 mit dem Modedesign begann und zuvor drei Jahre Medizin studierte. Er erschafft nicht nur seine Roben mit dem Rechner, sondern kreiert dort auch seine ganz eigene Welt. Auf der Paris Fashion Week machte er vor einem Jahr auf sich aufmerksam, denn er hatte seine Show mit Hilfe virtueller Technologien vorbereitet. Fournié ist einer von drei Designern, die gemeinsam mit einem Softwareunternehmen an der Gestaltung der Modewelt der Zukunft arbeiten: "Fashion Lab" nennt sich die Initiative. Er sagt: "3D die wird die Modebranche revolutionieren." es

(Enrico Sauda)
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