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500 000. Besucher im Mitmach-Museum begrüßt: Experiminta auf Rekordkurs

Seit fünf Jahren schafft das Mitmach-Museum „Experiminta“ einen spielerischen Zugang zu Naturwissenschaften und Technik. Das kommt gut an: Schon der 500 000. Besucher wurde jetzt gezählt.
Wie ein Pendel funktioniert erfahren Besucher der „Experiminta“ an dieser Station. 130 Experimentier-Stationen gibt es im Haus. Wie ein Pendel funktioniert erfahren Besucher der „Experiminta“ an dieser Station. 130 Experimentier-Stationen gibt es im Haus.
Bockenheim. 

Rund 90 000 Besucher werden jährlich in der „Experiminta“ gezählt. Damit ist das Mitmach-Museum in der Hamburger Allee 22 – 24 eines der erfolgreichsten Museen in Frankfurt und liegt gleichauf mit dem Goethehaus. In der Rangliste aller Frankfurter Museen belegt die „Experiminta“ sogar den neunten Platz. Eröffnet wurde das Museum im März 2011 und knackte jetzt die Marke von einer halben Million Besucher: Integrations- und Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) begrüßt mit einer Schulklasse der Elisabethenschule den 500 000. Besucher.

Überrascht wurden die Jugendlichen mit einer Bühnen-Show mit verblüffenden, feurigen Experimenten. „Uns geht es darum zu zeigen, dass Physik Spaß machen kann“, erklärt Ulrich Bosler vom Vorstand des Mitmach-Museums. Auf abschreckende Formeln wird deshalb verzichtet. „Anfassen statt Anschauen“ lautet die Devise. An 130 Experimentier-Stationen zu den Themengebieten Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in der Dauerausstellung kann jeder an Rädchen drehen, Kugeln bewegen oder Knöpfe drücken: Unter anderem wird die Funktionsweise von Flaschenzug, Teufelsrad, Riesenbeißzange und Wippe erklärt.

Lob für Deutschkurse

„In der Experiminta lernen Schüler durch Anfassen und Ausprobieren physikalische und technische Zusammenhänge. Das ist anschaulich, handlungsorientiert und macht vor allen Dingen auch Spaß“, lobte Weber während eines Rundgangs durch das Museum. Besonders beeindruckt zeigt sich Sylvia Weber von einem Sprachförderprojekt, das die Experiminta in Kooperation mit dem Amt für Multikulturelle Angelegenheiten durchführt: „Neu zugewanderte Schülerinnen und Schüler mit geringen Deutschkenntnissen eignen sich an den Lernstationen spielerisch wichtige Begriffe an. In begleitenden Workshops wird das Erlernte vertieft“, lobte sie das Engagement des Museums.

Insgesamt hat die „Experiminta“ 2500 Quadratmeter Fläche in dem Gebäude zur Verfügung – 1500 Quadratmeter werden für die Ausstellung genutzt. Neben der Dauerausstellung gibt es regelmäßig Sonderschauen. Zudem werden 60 Workshops, Vorträge oder Mitmachaktionen veranstaltet. Auch Kindergeburtstage oder Firmenfeiern sind möglich. Vor allem mit Schulen gibt es Kooperationen. „Sie bezahlen einen jährlichen Fixbetrag, können dann aber so oft mit den Schülern die Ausstellung besuchen wie sie wollen“, erklärt Norbert Christl, der dem Vorstand angehört.

100 Mitglieder

Derzeit ist der Vorstand des Fördervereins, dem rund 100 Mitglieder angehören, ehrenamtlich. Der Betrieb wird mit 30 zusätzlichen Ehrenamtlichen sowie 60 Hilfskräften gestemmt. Hauptamtliche Stellen gibt es drei.

(bit)
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