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Die Kunst des Bierbrauens: FNP und Binding laden zur Führung und Verkostung ein

Von Morgen ist der Tag des Bieres. Aber wie entsteht ein Bier? Das ist eine der Fragen, die in der Binding Brauerei beantwortet wird. Die FNP verlost gemeinsam mit der Brauerei fünf mal zwei Karten zur Führung und Bier-Verkostung.
In der Würzepfanne kommt der Hopfen hinzu. Bilder > Foto: Michael Faust In der Würzepfanne kommt der Hopfen hinzu.
Frankfurt. 

Kupferfarbene Braupfannen, malziger Geruch, große Fensterfront, hohe Decken: Das Sudhaus der Binding Brauerei ist „das schönste Schaufenster der Stadt“, wie Produktionsleiter Sven Rumbler feststellt.

Mit dem Malz beginnt alles

In den vier Braupfannen laufen die Einzelschritte des Brauprozesses ab. „Als erstes wird das Malz geschrotet und dann mit heißem Wasser vermischt. „Einmaischen“ sagen wir Brauer hierzu. Dabei wird die Malzstärke zu Zucker, den wir für die alkoholische Gärung brauchen“, erklärt Rumbler. Danach werden die festen von den flüssigen Bestandteilen im Läuterbottich getrennt. In der Würzepfanne kommt der Hopfen hinzu. „Für 80 Minuten bei 100 Grad Celsius“, sagt der Produktionsleiter. Im Whirlpool – „Ja, der heißt wirklich so“ – setzen sich die Trübstoffe durch die Verwirbelung am Boden ab, so dass sie ganz einfach entnommen werden können. „Die Würze vom untergärigen Binding-Bier wird im Anschluss auf etwa 14 Grad abgekühlt. Dann geht es in den Gärtank.“ Hier, im Gärkeller, liegt der Hefegeruch in der Luft. Nach der Gärung wird das Bier noch einmal gelagert, bis es gefiltert und abgefüllt wird. „Aus einem Sud werden schließlich 1400 Hektoliter, das sind 280 000 Halbliter-Flaschen“, sagt Rumbler.

60 000 Flaschen pro Stunde

Weiter geht es in die große Abfüllhalle: Hier durchlaufen leere Mehrwegflaschen eine mehrstufige Prozedur. Zunächst werden sie heiß ausgespült und auf Schäden geprüft: „Kaputte Flaschen sortieren unsere Maschinen aus, auch wenn nur ein kleines Stück abgeplatzt ist“, stellt Rumbler klar. Ein Rasseln erfüllt die Halle, wenn die leeren Flaschen in die Füllanlagen laufen. Eine Maschine füllt bis zu 60 000 Flaschen pro Stunde. Danach wird noch einmal jede einzelne Flasche untersucht. „Erst wenn die Flasche einwandfrei ist, wird sie etikettiert und kommt in den Kasten.“

Mitmachen und gewinnen

Einmal genau erfahren, wie Bier gebraut wird, die einzelnen Schritte erklärt bekommen und im Anschluss das flüssige Gold bei einem guten Essen probieren? Das können Gewinner der Verlosung von Binding

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Die ganze Brauerei gibt es auf dem Gelände auch noch einmal in Miniatur – die Braupfannen, Tanks und die Abfüllanlage. „Alles eben nur ein bisschen kleiner“, erklärt Dr. Frithjof Thiele, Leiter der Technologie und Produktentwicklung. Die sogenannte Versuchsbrauerei wird genutzt, um in kleinem Maßstab neue Produkte zu entwickeln, aber auch um technische Abläufe zu testen und zu optimieren. „Die Abläufe sind zwar nicht eins zu eins auf unsere große Anlage umsetzbar, aber wir können hier durch die deutlich kleineren Mengen besser ausprobieren“, sagt Thiele. In der Versuchbrauerei werden aus einem Sud schließlich nur 50 oder 300 Liter Bier gewonnen. Doch ob im Kleinen oder im Großen: Der Weg zum Bier erfordert Zeit und Präzision.

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