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Gastronomie: Falscher Hase: Im Henninger Turm gibt's vergessene Küchenklassiker

Mit einer spektakulären Aussicht auf Frankfurt können Gäste jetzt deutsche Gerichte genießen, die neu interpretiert werden. Der Betreiber ist in Frankfurts Gastro-Szene ein alter Bekannter.
Sehr klein wirken die Wolkenkratzer, vom Restaurant des Henninger Turms aus gesehen. Sehr klein wirken die Wolkenkratzer, vom Restaurant des Henninger Turms aus gesehen.
Frankfurt. 

Seit vergangenem Mittwoch gibt es im sogenannten Fass des Henninger Turms wieder ein Restaurant: Das Franziska öffnete dort die Türen. In der 39. Etage sitzend, können die Gäste eine spektakuläre Aussicht genießen – und das nicht nur in einer Richtung. „Es handelt sich um ein 360-Grad-Skyline-Restaurant“, erzählt Betreiber Christian Mook. Durch die bodentiefen Panoramafenster sind die Wolkenkratzer genauso zu sehen wie die Commerzbank-Arena oder die Europäische Zentralbank.

Doch es lohnt sich auch, einen Blick in das Lokal selbst zu werfen. Schließlich sind im Zentrum ein offener Küchentresen sowie eine Cocktailbar untergebracht. Hinter ersterem schwingt Frank Möbes den Kochlöffel. Zuvor hat er im Mon Amie Maxi, einer ebenfalls zur Mook Group gehörenden Brasserie, gearbeitet. Im Franziska bringt er Gerichte auf die Teller, die der Inhaber als „Progressive German Vintage Cuisine“ bezeichnet. „Mithilfe modernster Kochmethoden bereiten wir vergessene deutsche Küchenklassiker zu“, erklärt Mook dieses Konzept. So lassen sich Dampfnudeln mit krossem Schweinebauch oder Falscher Hase mit Bubenspitzle und Pilzrahm in dem geschmackvoll gestalteten Gastraum genießen – und ab nächstem Sommer auf dem verglasten Skydeck im 38. Stock. (moe)

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