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Bundespolizei: Falscher Sprengstoffalarm am Flughafen hat Konsequenzen für Kontrolleurin

Nach dem falschen Sprengstoffalarm am Frankfurter Flughafen mit Tausenden betroffenen Passagieren hat die Bundespolizei ein vorläufiges Tätigkeitsverbot gegen eine Mitarbeiterin des Betreibers Fraport ausgesprochen.
Tausende Passagiere waren von dem falschen Sprengstoffalarm am Flughafen Frankfurt betroffen. Foto: Boris Roessler (dpa) Tausende Passagiere waren von dem falschen Sprengstoffalarm am Flughafen Frankfurt betroffen.
Frankfurt. 

Nach dem falschen Sprengstoffalarm am Frankfurter Flughafen mit Tausenden betroffenen Passagieren hat die Bundespolizei ein vorläufiges Tätigkeitsverbot gegen eine Mitarbeiterin des Betreibers Fraport ausgesprochen. Die Frau, die bei der Sicherheitskontrolle trotz eines zunächst positiven Sprengstofftests eine französische Familie passieren ließ, dürfe vorerst nicht mehr im Bereich der Luftsicherheitskontrolle tätig sein, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag. Zuvor hatte die „Frankfurter Rundschau” über die Entscheidung berichtet.

Es müsse zunächst analysiert werden, was bei der Kontrolle am Dienstag geschehen sei, sagte der Sprecher. Danach könne in dem Fall eine Entscheidung getroffen werden. Am Dienstag hatte die Bundespolizei erklärt, dass die Fraport-Mitarbeiterin nach dem positiven Wischtest eine Nachkontrolle hätte vornehmen müssen, dies aber unterlassen habe. Eine Sprecherin des Flughafenbetreibers erklärte, es liefen Gespräche mit der Mitarbeiterin zur Aufklärung des Geschehenen.

In Terminal 1 war es zu einer stundenlangen Sperrung gekommen, 13 000 Passagiere waren betroffen. Nachwirkungen gab es bis zum Folgetag. Welche Kosten dadurch entstanden sind, sei noch unklar, erklärte Fraport. Dies gelte auch für die Frage nach möglichem Schadenersatz.

Am Münchner Flughafen war im Juli ein Terminal geräumt worden, weil eine Frau ohne Kontrolle in den Sicherheitsbereich gelangt war. Drei Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wurden von den Kontrollaufgaben entbunden. Der Flughafen rechnet mit Kosten im unteren einstelligen Millionenbereich, hinzu kommt der Schaden für die Fluggesellschaften.

(dpa)

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