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Elke Dippel organisiert einen Tag Lesungen und Musik: Fechenheim: Literatur im alten Ortskern

Von Seit fünf Jahren gibt es das Fechenheimer Literaturfestival. Zwischenzeitlich auf 15 Veranstaltungsorte angewachsen, findet es jetzt rund um den alten Fechenheimer Ortskern statt – als „Spätsommer-Lesungen mit Musik“.
Elke Dippel freut sich schon auf das Fechenheimer Literaturfestival, das sie organisiert. Foto: Holger Menzel Elke Dippel freut sich schon auf das Fechenheimer Literaturfestival, das sie organisiert.
Fechenheim. 

Elke Dippel liest viel und gerne auch die Werke weniger bekannter Autoren. Um diesen eine Bühne zu geben, veranstaltet sie seit vielen Jahren Lesungen, aber auch Konzerte und Comedy-Abende. Meist finden die Veranstaltungen im Café „Cult fee“, dem früheren Café Lounge Jasmin in Alt-Fechenheim 94, statt. Doch einmal im Jahr wird daraus mehr: Das Fechenheimer Literaturfestival findet an mehreren Veranstaltungsorten im Stadtteil gleichzeitig statt. Seit diesem Jahr in etwas anderer Form: Weil der Aufwand zu groß wurde, machte Dippel daraus die „Kulturbühne Fechenheim“, verteilt auf vier kleinere Veranstaltungen. Am kommenden Wochenende geht es dabei zurück zu den Anfängen: Am Samstag, 9. September, findet ab 15.30 Uhr rund um das Event-Café Cult fee die „Spätsommer-Lesungen mit Musik“ statt.

Rund um die „Langgass“

Dann gibt es auf sechs kleinen Bühnen ein Literatur- und Musikprogramm: Neben dem Cult fee in der Bäckerei Ewald, Alt-Fechenheim 86, im Büro der Aktiven Kernbereiche, Alt-Fechenheim 89, bei Optik Maschler, Alt-Fechenheim 78, Hair & Flair, Alt-Fechenheim 85, sowie im Eiscafé Venezia, Alt-Fechenheim 122. Alle Veranstaltungsorte liegen also dicht beieinander, kurze Wege seien wichtig, erklärt Dippel: So können die Besucher schnell zwischen zwei Lesungen ihren Standort wechseln, ohne viel zu verpassen – und ihr individuelles Programm zusammenstellen, statt nur an einem Ort dem Vortrag der Schriftsteller zu lauschen.

Vom ersten Literaturfestival im Jahr 2012 an wuchs die Veranstaltung in den folgenden zwei Jahren: Lasen anfangs 23 Autoren an fünf Orten, waren es 2014 bereits 65 Autoren und 15 Veranstaltungsorte. Hinzu kamen von 2013 an Musiker, die zwischen den Lesungen und mit abendlichen Abschlusskonzerten das Festival bereicherten. So viele Anfragen bekam Dippel von Nachwuchskünstlern aus dem ganzen deutschsprachigen Raum, dass sie den meisten eine Absage geben musste.

Die Kreative

Geboren 1959 in Sachsenhausen, wuchs Elke Dippel in Neu-Isenburg auf. Seit ihrer Kindheit liest sie viel, hat mehr als 2000 Bücher im Regal stehen.

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Obwohl Dippel inzwischen Mitstreiter um sich gesammelt hatte, wuchs ihr die Organisation fast über den Kopf: Das Festival wurde wieder kleiner, Dippel lud nun vor allem wieder Künstler aus dem Rhein-Main-Gebiet ein. Seit 2015 findet es rund um die „Langgass“ statt, also den Teil der Straße Alt-Fechenheim zwischen Linne/Mainbörnchen im Süden und dem Kleedreieck im Norden.

Aus Eins mach Vier

Trotz aller Arbeit wolle sie nicht auf das Festival verzichten, erklärt Dippel: Einzelne abendliche Lesungen, zögen zu wenige Leute nach Fechenheim. Im Herbst 2016 kündigte sie an, dass Literaturfestival in die Kulturbühne umzuwandeln, mit nun vier kleinen Veranstaltungen im Jahr. Davon sind die nun stattfindenden Spätsommer-Lesungen die größte Veranstaltung.

Wie schon in den beiden Vorjahren kommen die Autoren und Musiker vor allem aus dem Rhein-Main-Gebiet. Einige wie die Autoren Susanne Esch und Rainer Franke sind erneut dabei, die meisten aber wie Andreas Heinzel oder Bernhard G. Muller lesen erstmals beim Literaturfest. Das detaillierte Programm gibt es im Internet unter www.cafe-jasmin-lounge.de unter „Kulturbühne Fechenheim“.

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