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Feiern und dabei noch Gutes tun

Gut besucht trotz Regen am Nachmittag war das Rotlintstraßenfest am Samstag. Gut besucht trotz Regen am Nachmittag war das Rotlintstraßenfest am Samstag.
Nordend. 

Da kamen die grünen Politiker ganz schön ins Grübeln: Natürlich wussten sie, dass das Nordend 52 000 Einwohner hat, das Stoffel im Günthersburgpark zu den beliebtesten Sommerspektakeln Frankfurts gehört, während der Wochenmarkt und die Partys am Friedberger Platz nicht nur Freunde haben. Doch schnell sämtliche Kitas und Schulen im Nordend aufzuzählen, fiel dem Team der Anwohner mit ihren Kindern dann doch etwas leichter – am Ende schlugen sie die Schuldezernentin Sarah Sorge, die Ortsvorsteherin Karin Guder und den Landesvorsitzenden der Grünen in Hessen Kai Klose mit sechs zu vier.

Gewinnen konnten beim 32. Rotlintstraßenfest alle der 2500 Besucher: Etwa die 999 Tombolapreise der Grünen im Nordend – der Hauptgewinn war immerhin eine Fahrt nach Berlin mit Omid Nouripour- oder auch einfach viele neue Freunde, die man auf dem beliebten Nachbarschaftsfest finden oder treffen konnte.

Zu den Höhepunkten auf der Bühne gehörten die Taekwandoo-Vorführungen der Sportschule „Frauen in Bewegung“ im Baumweg: Schon ab fünf Jahren kann man dort einsteigen und ästhetische Kampfkunst lernen. „Das dient nicht nur dem Sport und der Selbstverteidigung, sondern auch dem Selbstbewusstsein der Frauen“, betonte die Leiterin Sunny Graff. Zwar gibt sich das Rotlintstraßenfest seit jeher unpolitisch, doch Initiativen für den Umwelt- und Verbraucherschutz haben dort ihren festen Platz: So warb die Frankfurter Greenpeace-Gruppe für den Schutz der Arktis und warnte vor der Aufweichung der Umweltstandards durch das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Die Mieterinitiative Nordend- Ostend-Bornheim kritisierte die Gentrifizierung ihrer Stadtteile. Die Tombola kam schließlich dem Frankfurter Arbeitskreis Trauma und Exil (Fatra) zugute, der Flüchtlingen und Folteropfern psycho-sozial Hilfe anbietet.

(got)
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