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Unterbringung von Flüchtlingen: Flüchtlinge verlassen die Sporthalle in Kalbach

Das Sport- und Freizeitzentrum in Kalbach soll bald wieder den Vereinen zurückgeben werden. Die Flüchtlinge dort werden ausziehen.
Die Betten können heute wieder weggeräumt werden. Demnächst sollen hier wieder die Sportler aktiv sein. Die Betten können heute wieder weggeräumt werden. Demnächst sollen hier wieder die Sportler aktiv sein.
Kalbach. 

Das war kürzlich eine gute Nachricht für alle, die in den vergangenen Monaten ihre Sportflächen für Flüchtlinge räumen mussten: Das Land wird die Flüchtlinge aus den Notunterkünften, die die Stadt Mitte September eingerichtet hat, schon bald in Landeseinrichtungen verlegen. „Auch das Sport- und Freizeitzentrum Am Martinszehnten in Kalbach kann wieder den Vereinen zurückgeben werden“, teilte Ortsvorsteherin Carolin Friedrich (CDU) am Dienstag sichtlich erfreut mit. „Bereits heute ziehen die Flüchtlinge aus der Halle aus.“ Wann genau die Sportler in die Halle zurückkehren können, ist allerdings noch nicht klar, gegebenenfalls stehen noch Renovierungsarbeiten an.

Noch im Dezember sah es so aus, als ob die Sporthalle längerfristig als Erstaufnahmeeinrichtung benötigt würde. Doch am Freitag teilte Staatsminister Axel Wintermeyer (CDU) mit, dass das Land Hessen die Flüchtlinge aus den im Rahmen des Hessischen Brand- und Katastrophenschutzgesetzes vorgehaltenen Notunterkünften in den Landkreisen und Kommunen kurzfristig in Landeseinrichtungen verlegen wird. Zuletzt waren noch rund 100 Flüchtlinge in der Sporthalle untergebracht.

Die Diakonie Frankfurt und zahlreiche ehrenamtliche Helfer, darunter viele Kalbacher und Riedberger, hatten für eine gute Betreuung der Flüchtlinge gesorgt. Friedrich dankt dem TV Kalbach, der trotz aller Einschränkungen für das Trainingsangebot Verständnis für die schwierige Situation zeigte. (red)

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The 15-year-old supporter of the Islamic State group who slashed the Jewish teacher with a machete said he was "proud" of his attack. The teenager, an ethnic Kurd from Turkey, told police he did not regret the assault on the teacher, the latest in a string of such attacks in recent months. The attack has sparked debate in France's Jewish community over whether men and boys should stop wearing the skullcap identifying their religion. / AFP / ANNE-CHRISTINE POUJOULAT
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