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Afghanen äußerten sich gegen Abschiebungen: Flüchtlingsdemo in der Innenstadt

Flüchtlinge aus Afghanistan protestieren  gegen die Einstufung ihrer Heimat als sicher. Foto: Rainer Rüffer Flüchtlinge aus Afghanistan protestieren gegen die Einstufung ihrer Heimat als sicher.
Frankfurt. 

Mehr als 150 Menschen haben gestern Abend gegen die Abschiebung von Flüchtlingen nach Afghanistan und das Abschiebebeschleunigungsgesetz protestiert. Unter den Demonstranten, die dem Aufruf der Initiative „Welcome Frankfurt“ an die Konstablerwache folgten, waren auch Dutzende Asylbewerber, die meisten von ihnen afghanischer Herkunft. Auf der Kundgebung wurden Reden in den Sprachen Paschto, Urdu und Farsi gehalten und übersetzt. Sie richteten sich unter anderem gegen die Behauptung, Afghanistan sei zumindest in einigen Regionen ein sicheres Herkunftsland. Mit dieser Begründung will die Bundesregierung Flüchtlinge aus Afghanistan zurück in ihre Heimat schicken.

Hans Christoph Stoodt von der Anti-Nazi-Koordination Frankfurt betonte im Hinblick auf die Unterschiede, die die Bundesregierung zum Beispiel zwischen Syrern und Afghanen macht: „Die Flüchtlinge, die jetzt in Frankfurter Turnhallen untergebracht sind, sind nicht aufteilbar. Sie verhalten sich solidarisch, wir können daraus etwas lernen in dieser Stadt.“

Die Demonstranten zogen irgendwann von der Konstablerwache über Zeil, Liebfrauenberg und Paulsplatz zum Römerberg weiter. Dort wurde die Kundgebung schließlich beendet.

(pvf,chc)
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