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verdi-Streik: Frankfurt: Die meisten Busse stehen weiter still

Der Busstreik geht unvermindet weiter: Insgesamt lagen am Donnerstag 56 städtische Linien brach – und auch heutigen Freitag werden die Frankfurter den Ausstand zu spüren bekommen.
„Wir sind es wert“, steht auf der Weste eines streikenden Busfahrers.	F: dpa Foto: Boris Roessler (dpa) „Wir sind es wert“, steht auf der Weste eines streikenden Busfahrers. F: dpa
Frankfurt. 

Die Busfahrer haben gestern ihren Streik fortgesetzt. Insgesamt lagen 56 städtische Linien brach, wie die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq mitteilte. Und dies wird sich auch am heutigen Freitag nicht ändern. Das hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gestern mitgeteilt. „Bis jetzt ist vom Arbeitgeber immer noch kein verhandlungsfähiges Angebot gekommen. Wir warten weiter“, sagte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel. Man kehre sofort an den Verhandlungstisch zurück, sollten die Arbeitgeber ein Angebot vorlegen.

Somit wird der Busverkehr in Frankfurt laufen wie in den vergangenen Tagen auch. Die meisten Linien fallen demnach aus. Fahren werden nur die Buslinien 35, 45, 47, 48 in Sachsenhausen, OF-64, OF-67, 551, MKK-23 und MKK-25 sowie die Kleinbuslinien 57 in Zeilsheim sowie 81 und 82 in Oberrad. Nach wie vor nicht bestreikt werden in Frankfurt auch S-, U- und Straßenbahnen. Weitere Infos gibt es unter www.traffiq.de im Internet sowie unter Telefon (0 69) 24 24 80 24.

Rainer Rahn, Fraktionschef der AfD im Römer, fordert derweil eine Rekommunalisierung des Frankfurter Busverkehrs. Er schließt sich der Auffassung von Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) an, dass die Privatisierungen nur einen vorübergehenden Gewinn eingetragen hätten. „Die Ausschreibung der Buslinien war von Anfang an unsinnig“, sagt Rahn.

(red)
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