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Bahnhofsviertelnacht: Frankfurt: Erfolge bei Aufwertung des Bahnhofsviertels

Kurz vor der nächsten Bahnhofsviertelnacht am kommenden Donnerstag sieht die Stadt Frankfurt weitere Erfolge bei der Aufwertung des schillernden Quartiers.
Die Leuchtreklame des "Bistro 91" dominiert die Ecke Taunusstraße/Moselstraße. Foto: Boris Roessler/Archiv Foto: dpa Die Leuchtreklame des "Bistro 91" dominiert die Ecke Taunusstraße/Moselstraße. Foto: Boris Roessler/Archiv
Frankfurt/Main. 

Kurz vor der nächsten Bahnhofsviertelnacht am kommenden Donnerstag sieht die Stadt Frankfurt weitere Erfolge bei der Aufwertung des schillernden Quartiers. Der Kampf gegen die Drogenkriminalität sei ein großes Stück vorangekommen, sagte Sicherheitsdezernent Markus Frank (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Es habe erfolgreiche Razzien gegeben, bei denen Drogen im Wert von mehreren Millionen Euro sichergestellt worden seien. In dem Quartier ist eine eigene Polizeieinheit mit mehr als 140 Beamten aktiv.

Es gehe darum, Strukturen zu beobachten und gegen Hintermänner vorzugehen. „Wir setzen auch auf mehr Sauberkeit, eine bessere Straßenbeleuchtung, offensive Sozialarbeit und mehr juristische Ahndung auch kleinerer Drogendelikte”, sagte Frank. „Die Situation hat sich verändert, es gibt einen regelrechten Strukturwandel im Viertel, aber man kann nicht sagen, es gäbe keinen Drogenabhängigen mehr, das würde auch schwer werden.” Die Drogenkriminalität balle sich inzwischen auf kleiner Fläche. Der angestrebte Wandel des Viertels sei ein langer Prozess, der vermutlich noch Jahre dauern werde.

Kommenden Donnerstag (16. August) lädt die Kommune wieder zur Bahnhofsviertelnacht. Unter den angebotenen Veranstaltungen und Führungen spielen auch Rotlicht, Prostitution und Drogen eine Rolle - Themen, die das Viertel lange Jahre hauptsächlich prägten. Inzwischen haben sich aber auch Szene-Kneipen und Kreative angesiedelt. In den Mittelpunkt stellt die Stadt in diesem Jahr unter dem Motto „Ankommen” die Themen Migration und Vielfalt im Viertel.

(dpa)

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