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Anspannungs-Index für studentischen Wohnungsmarkt: Frankfurt ist Hessens teuerstes Pflaster für Studenten

460 Euro im Monat müssen Studenten in Frankfurt für ein WG-Zimmer durchschnittlich berappen. Das ist eine Menge – auch im deutschlandweiten Vergleich.
Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett einer Universität. Foto: Felix Kästle/Archiv Wohnungsgesuche hängen an einem Schwarzen Brett einer Universität. Foto: Felix Kästle/Archiv
Frankfurt/Berlin. 

Zentral, mit Kulturleben und Möglichkeiten zum Ausgehen - so wünschen sich viele Studenten die Unterkunft in ihrer Universitätsstadt. Der angespannte Wohnungsmarkt in Frankfurt bedeutet allerdings einer Studie zufolge, dass Studenten in der Mainmetropole für ein WG-Zimmer durchschnittlich 460 Euro im Monat zahlen müssen. Nur München ist teurer, ergab die bundesweite Untersuchung des Moses Mendelssohn Instituts zusammen mit dem Internetportal WG-Gesucht.

Für die Analyse wurde ein sogenannter Anspannungs-Index für den studentischen Wohnungsmarkt erstellt. Mit Frankfurt und Darmstadt liegen gleich zwei hessische Hochschulstädte in der Spitzengruppe mit besonders kritischer Wohnraumversorgung. Dabei lag Frankfurt mit 77,5 Punkten auf Platz Zwei, Darmstadt mit 65,5 Punkten auf Platz Sieben. Spitzenreiter München erreichte 79 Index-Punkte.

Die Analysten sehen in allen Städten mit einer Punktzahl von mehr als 50 Punkten dringenden Handlungsbedarf für zusätzliche Angebote auf dem Wohnungsmarkt. Wiesbaden (46,5 Punkte) und Marburg (43,5 Punkte) gehören zu den Städten, in denen empfohlen wird, den Wohnungsmarkt für Studierende genau im Auge zu behalten, da es auch hier schnell zu einer kritischen Situation kommen könnte. Relativ entspannt können dagegen Studenten in Kassel (29 Punkte) und Fulda (26,5 Punkte) die Wohnungssuche angehen. Hier liegt das Mietniveau unter 262 Euro für ein WG-Zimmer. Auch wenn das Zimmer in der Wunschlage nicht immer garantiert ist - es ist immerhin deutlich bezahlbarer.

(dpa)
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