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Neuer Name und neues Konzept: Frankfurter Apfelweinmesse wird größer

Von Für die „Cider World ’18“, die bisher als „Apfelwein International“ firmierte, hat sich der Veranstalter allerhand Neues einfallen lassen. So erstreckt sich die Messe erstmals über zwei Tage. Außerdem gibt es den neu geschaffenen „Cider World Award“, und die „Cider Week“ soll größere Auswahl bieten.
Der Veranstaltungsort mit dem Gesellschaftshaus Palmengarten bleibt der gleiche wie bisher. Der Veranstaltungsort mit dem Gesellschaftshaus Palmengarten bleibt der gleiche wie bisher.
Frankfurt. 

Apfelwein kommt bei den Hessen besonders oft ins Glas. Natürlich wird das Getränk auch in anderen Bundesländern ausgeschenkt – sowie jenseits der deutschen Grenzen. Die Engländer bezeichnen es allerdings als Cider, während sich die Franzosen ihren Cidre schmecken lassen. „Cider ist weltweit das am stärksten wachsende Getränkesegment“, sagt Michael Stöckl. Deshalb hat er die „Apfelwein International“, die von ihm veranstaltete Messe, in „Cider World“ umgetauft. Zudem geht das Event im nächsten Jahr erstmals an zwei Tagen über die Bühne: Somit wird das Gesellschaftshaus des Palmengartens am 14. und 15. April ganz im Zeichen des Ciders stehen.

Sonntags liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf den Konsumenten. Bei der Preview am Samstag hingegen können Groß- und Einzelhändler sowie Sommeliers ausgewählte Produkte probieren. Mit den präsentierten Weinen bewerben sich die Hersteller nämlich um den „Cider World Award 2018“. Der neu geschaffene Preis geht in Form der „Cider World Medal 2018“ an die Gewinner in vier Kategorien: Cider still und Cider sparkling gehören genauso dazu wie Cider flavoured & mixed. „Die dritte Sparte haben wir für exotische Spezialitäten vorgesehen“, erklärt Stöckl. „Es gibt ja zum Beispiel gehopften Apfelwein oder mit Ingwer verfeinerten Cider.“ Die vierte Kategorie nennt sich Apfeldessertweine, umfasst Ice Cider und Produkte nach Art eines Sherrys oder Portweins.

Fachjury entscheidet

Wer die Medaillen in Empfang nehmen kann, entscheidet eine mehrköpfige Fachjury. Mit dabei ist etwa Prof. Dr. Frank Will vom Institut für Weinanalytik und Getränkeforschung der staatlichen Hochschule Geisenheim. „Diese hat den ,Cider World Award‘ schließlich maßgeblich mitgestaltet.“ Zum Expertenkreis zählen auch Torben Toldam-Andersen, Professor für Obstbau an der Universität in Kopenhagen, Peter Mitchell von der Cider & Perry Academy in England sowie weitere Fachleute aus der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Spanien. „Gemeinsam bilden sie eine Jury, die es so noch nicht gegeben hat.“ Neben der „CiderWord Medal“ erhalten die Gewinner übrigens eine wissenschaftliche Analyse der eingereichten Getränke.

Unter den potenziellen Preisträgern könnten sich auch einige Iren befinden. Immerhin bildet ihre Heimat das Gastland der nächsten Messe. „In Irland, einem Mutterland des Ciders, gibt es tolle Produkte aus kleinen Manufakturen“, weiß Stöckl. Von der Grünen Insel reisen elf Hersteller nach Frankfurt – darunter bekannte Erzeuger wie Finnbarra Cider aus Cork. Insgesamt erwartet der Veranstalter für 2018 wieder mehr als 90 nationale und internationale Aussteller. Produzenten aus Frankreich, Italien und Spanien haben sich schon angemeldet. „Das gilt auch für einen japanischen Teilnehmer und zeigt, welch enorme Bedeutung die Messe bei ihm hat.“ Aus Fernost anzureisen sei ja mit erheblichen Kosten verbunden.

Vorverkauf hat begonnen

In den Tagen vor dem Event ist auch wieder die „Cider Week“ geplant. Sie beginnt am 7. April und soll ein größeres Angebot als bisher umfassen. „Wir möchten das Thema nicht nur in einschlägigen Lokalen widerspiegeln, sondern auch internationalen Gastronomen schmackhaft machen.“ Während die Website für die „Cider Week“ erst Anfang 2018 freigeschaltet wird, hat der Kartenvorverkauf für die „Cider World“ bereits begonnen: unter www.cider-world.com.

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