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Wohnen in Frankfurt: Frankfurter Bauprojekte bei hessischem Wettbewerb ausgezeichnet

Zwei innovative Wohnprojekte aus Frankfurt hat gestern Ministerin Priska Hinz ausgezeichnet: Die Sanierung eines ganzen Wohnblocks im Riederwald und ein „Wohnwürfel“ für Studenten.
(Symbolbild) Foto: imago stock&people (Symbolbild)
Frankfurt. 

Fünf von 37 hessischen Bauprojekten zeichnete die Jury anlässlich des landesweiten Wettbewerbs „Wohnen – bezahlbar, vielfältig, attraktiv“ aus. Ihre Urheber – private und öffentliche Bauherren, Architekten, Ingenieure, Planer und Unternehmer – erhielten Plaketten. Das Preisgeld über insgesamt 5000 Euro stifteten die Firmen Rinn und Dyckerhoff. Ministerin Priska Hinz (Grüne) hob bei der Preisverleihung im Deutschen Architekturmuseum hervor, dass mit dem Wettbewerb „Wohnungsbauprojekte ausgesucht wurden, die beispielhafte Lösungen zeigen“.

Bei dem ausgezeichneten Frankfurter Projekt handelt es sich um die Sanierung der aus den 1910er Jahren stammenden Arbeiterwohnungen in der Friedrich-List-Straße im Riederwald. 150 völlig veraltete Wohnungen wurden verwandelt. Der Frankfurter Architekt Professor Christoph Mäckler konnte mit Umbauten neue, größere Wohnungsgrundrisse erreichen und die Gebäude energetisch ertüchtigen.

Aus den früheren kleinen Wohnungen entstanden durch Umbauten Wohnungen zwischen 50 und 95 Quadratmetern. Alle haben jetzt einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon. In den alten Wohnungen fehlten Zentralheizungen, in einigen sogar Bäder und Balkone. Mit dem Umbau erhielten die Wohnungen das Niveau von Neubauten. In jedem Wohnblock wurde für die Wärmeerzeugung ein kleines Blockheizkraftwerk eingebaut. In den Umbau der 150 Wohnungen steckte die städtische ABG Holding insgesamt 21 Millionen Euro.

Das zweite Frankfurter Projekt, das Ministerin Priska Hinz mit einer anerkennenden Urkunde auszeichnete, heißt „Cubity – Energy Plus and Modular Future“. Hier realisierten die Architektur-Professoren Anett-Maud Joppien und der inzwischen verstorbene Manfred Hegger (Darmstadt) ein nach dem „Haus-im-Haus“-Prinzip konzipiertes Gebäude.

In einer Art Halle im Stadtteil Niederrad sind zwölf Wohnwürfel (Cubes) rund um einen zentralen „Marktplatz“ angeordnet. Acht Würfel bieten jeweils 7,2 Quadratmeter möblierte Wohnfläche. Auftraggeber war die Nassauische Heimstätte (NH). Das „Cubity“ ist ein Energie-Plus-Haus mit Photovoltaik-Anlage, einer Luft-Wasser-Wärmepumpe und einem Heizwasser-Wärmespeicher.

(wyg,red)
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