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Virus H5N8 in Hessen: Frankfurter Zoo wappnet sich gegen Vogelgrippe

Flamingos stehen am 24.11.2016 in Frankfurt am Main (Hessen) noch in ihrem Freigehege des Zoos. Wie lange die Vögel allerdings noch draußen verbringen dürfen, ist unklar, nachdem am vergangenen Wochenende bei einer in Frankfurt gefundenen toten Kanadagans das gefährliche H5N8-Virus festgestellt worden war. Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) Flamingos stehen am 24.11.2016 in Frankfurt am Main (Hessen) noch in ihrem Freigehege des Zoos. Wie lange die Vögel allerdings noch draußen verbringen dürfen, ist unklar, nachdem am vergangenen Wochenende bei einer in Frankfurt gefundenen toten Kanadagans das gefährliche H5N8-Virus festgestellt worden war.
Frankfurt.  Enten und Pfauen sind schon umgezogen, weitere Vögel sollen folgen. Der Frankfurter Zoo schützt seine gefiederten Bewohner gegen den Vogelgrippe-Virus H5N8, wie Vogelkurator Stefan Stadler der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag sagte. Schritt für Schritt sollen alle Vögel in Volieren untergebracht werden, in denen sie keinen Kontakt mehr zu Wildvögeln haben. Dazu werden die Anlagen mit Folien abgedeckt, so dass nicht einmal ein Spatz hereinschlüpfen kann, erklärt Stadler.

Die Vogelbüsche und die Freiflughalle im Vogelhaus sind seit Mittwoch gesperrt, da die Vögel hier direkt Kontakt zu den Besuchern haben könnten. Damit die Tierpfleger im Vogelhaus keine Erreger von außen hereintragen, liegen außerdem Desinfektionsmatten bereit. Stadler sagte, der Zoo beobachte, wie sich die Lage entwickelt.

Am Mittwoch war bei einer toten Gans in Frankfurt der gefährliche Erreger festgestellt worden. Zuvor hatten Experten den Vogelgrippe-Virus bei einer toten Ente in Nordhessen gefunden. Seit Montag gilt landesweit eine Stallpflicht für Geflügel.

(dpa)

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