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Trockenheit: Frankfurter sollen beim Gießen helfen

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig bittet die Frankfurter, die Stadt beim Gießen der rund 200.000 Bäume zu unterstützen. Das Grünflächenamt hat aufgrund der enormen Trockenheit nun personell und wassertechnisch die Kapazitätsgrenze erreicht.
Foto: dpa

Rund 200.000 Bäume stehen in Frankfurt. Und die brauchen jetzt Hilfe. Wochenlange Trockenheit haben dazu geführt, dass auch die letzten Wasservorräte der Bäume aufgebraucht sind. Deshalb bittet die Frankfurter Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) die Frankfurter, beim Bewässern der Bäume zu helfen. „Wir möchten doch alle, dass die Bäume nächstes Jahr wieder austreiben. Bitte helfen Sie ihnen!"

Das Frankfurter Grünflächenamt stößt mit der Bewässerung an seine Grenzen. Seit Wochen habe man personell und wassertechnisch die Kapazitätsgrenzen erreicht, sagt Bernd Roser, Leiter des Gründflächenamtes. Rund 5000 Bäume bewässert die Stadt aktuell. Dafür brauchen die Gärtner rund 750.000 Liter die Woche. Bereits jetzt muss die Stadt diesbezüglich Prioritäten setzen: “Wir bewässern nur Bäume, die zwischen ein und fünf Jahre alt sind,” sagt Roser.

Foto: Martin Weis
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Folgendes müssen sie beim Gießen beachten:

1. Lieber einmal die Woche ordentlich gießen. Ein junger Baum kann gut und gerne 150 Liter Wasser vertragen. Das sind etwa 15 Putzeimer (Kostenpunkt: 50 Cent).

2. Wenn möglich, sollte man unbelastetes Brauchwasser nutzen. So kann man beispielsweise Wasser, mit dem Salat und Obst gewaschen werden, auffangen.

Bereits nach dem Jahrhundertsommer 2003 hat das Grünflächenamt begonnen, Baumarten in der Stadt zu pflanzen, die mit großer Hitze und Trockenheit besser klarkommen. (red)

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