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CDU-Kandidatin Bernadette Weyland: Frankfurts OB-Kandidatin: WM-Stadion an Eintracht verkaufen

Die CDU-Kandidatin für den Frankfurter Oberbürgermeister-Posten, Bernadette Weyland, will die Commerzbank-Arena verkaufen und mit dem Erlös den Breitensport unterstützen.
Innenansicht des leeren Fußballstadions in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv Innenansicht des leeren Fußballstadions in Frankfurt am Main. Foto: Arne Dedert/Archiv
Frankfurt. 

Die CDU-Kandidatin für den Frankfurter Oberbürgermeister-Posten, Bernadette Weyland, will die Commerzbank-Arena verkaufen und mit dem Erlös den Breitensport unterstützen. „Meine Idee ist: Wir verkaufen das Stadion an die Eintracht - und die Millionen gehen an die vielen kleinen Vereine in Frankfurt”, sagte Weyland der „Bild”-Zeitung (Freitag).

 

Bernadette Weyland (CDU). Bild-Zoom Foto: Frank Rumpenhorst/Archiv
Bernadette Weyland (CDU).

Ob die Partei Weylands Vorschlag mitträgt, ist unklar. Die CDU-Fraktion habe noch nicht darüber beraten, sagte der Fraktionsvorsitzende Michael zu Löwenstein. Weylands Parteikollege und Sportdezernent Markus Frank hatte sich früher gegen einen Stadionverkauf ausgesprochen. Für eine aktuelle Stellungnahme war er zunächst nicht erreichbar.

Die Eintracht als Hauptnutzer der Commerzbank-Arena klagt seit Jahren über die zu hohe Stadionmiete von jährlich neun Millionen Euro. Deshalb will der hessische Fußball-Bundesligist nach Ablauf des Vertrages im Jahr 2020 neu verhandeln. Man sehe sich künftig in der Betreiberrolle, hatte Vorstandsmitglied Axel Hellmann bereits im Frühjahr angekündigt.

Der Sportkreis Frankfurt reagierte ablehnend auf den Vorstoß von Weyland. „Ein charmanter Versuch, Wählerinnen und Wähler zu umgarnen, inhaltlich ist er aber völlig ungeeignet” kommentierte der Sportkreisvorsitzende Roland Frischkorn den Vorschlag. Sportstätten zur Unterstützung der Vereine zu verkaufen, sei der falsche Weg.

(dpa)

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