E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Frankfurt am Main 18°C
1 Kommentar

Neubau: Frischer Wind fürs Breuer-Areal

Von Eine neue Nutzung ist für das ehemalige Areal der Breuer-Werke vorgesehen. Fertig sein soll alles in drei Jahren, jetzt war offizieller Baubeginn.
Das historische „Formenwerk“ auf dem Breuer-Areal soll erhalten bleiben. Dort wird eine Kantine eingerichtet. Foto: Maik Reuß Das historische „Formenwerk“ auf dem Breuer-Areal soll erhalten bleiben. Dort wird eine Kantine eingerichtet.
Höchst. 

Gleich drei verschiedene Nutzer ziehen bis 2021 auf das ehemalige Areal der Breuer-Werke in der Palleskestraße: die Außenstellen des Grünflächenamtes (GFA) und des Amtes für Straßenbau- und Erschließung (ASE) sowie der Wertstoffhof West der Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES). Die Konversionsentwicklungs-Gesellschaft KEG errichtet auf dem 17 000 Quadratmeter großen Grundstück die entsprechenden Gebäude. Investiert werden laut Planungsdezernent Mike Josef (SPD) rund 20 Millionen Euro.

Mit Verkehrsdezernent Klaus Oesterling (SPD) stellte Josef die Pläne vor. Da die bisherigen Betriebshöfe später aufgegeben werden, könnte auf den frei werdenden Flächen dringend benötigter Wohnraum entstehen, „Und das, ohne dass bislang versiegelte Flächen in Anspruch genommen werden müssen“, so Josef. Oesterling sprach von einem großen Tag für das ASE, dessen Mitarbeiter moderne Gebäude und Sozialräume bekämen. Jedoch gab er zu bedenken, dass die Planungszeit mittlerweile vier Mal länger dauere als die Bauzeit. „Ob das so sein muss?“, sagte er mit Blick auf den bereits 2010 erfolgten Grundstückskauf.

Service wird ausgebaut

Im Moment laufen die Bodensanierungen auf dem Gelände. Anfang 2019 sollen dann die ersten Hochbauarbeiten beginnen. Mit dem Umzug bekommen die drei Einrichtungen jeweils mehr Platz. Und den will die FES unter anderem nutzen, um den Service auszubauen, wie Geschäftsführer Benjamin Scheffler ankündigte. So werde künftig auf dem mit 10 500 Quadratmeter nahezu doppelt so großen FES-Gelände dann auch Bauabfall angenommen. Das sei gut für den Umweltschutz. Denn bislang würden Baustoffe nur im Wertstoffhof Kalbach angenommen und müssten deshalb kreuz und quer durch die Stadt gefahren werden.

Für Grünflächenamt und Straßenbauamt werden auf dem westlichen, knapp 6300 Quadratmeter großen Gelände zwei- und dreigeschossige Passivhaus-Gebäude errichtet. Neben Verwaltungs- und Bürogebäude entstehen auch Sozial- und Werkstatträume. ASE und Grünflächenamt können voraussichtlich Ende 2020 einziehen, die Entsorgungsgesellschaft soll dann ein Jahr später folgen. Die Zufahrt zum Gelände erfolgt von der Kurmainzer Straße aus. Diese Lösung soll die Palleskestraße entlasten.

Historisches erhalten

Erhalten bleiben soll die historische Werkhalle „Formenwerk“. Darin wird eine öffentlich zugängliche Kantine eingerichtet. Außerdem sind in dem Gebäude Büro-, Verwaltungs- und Lagerräume der FES untergebracht. „Es freut mich besonders, dass wir dieses Zeugnis einer wichtigen Epoche der Höchster Stadtgeschichte erhalten und ihm eine sinnvolle Zukunft geben können“, erklärte Klaus-Peter Kemper, Prokurist der Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung und Vertreter des Bauherrn KEG.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen