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ÖPNV: Fünf Städte testen Gratis-Nahverkehr (aber Frankfurt nicht)

Luftreinhaltung Frankfurt trotz hoher Schadstoffwerte bei Modellprojekt der Bundesregierung nicht dabei
In fünf deutschen Städten soll getestet werden, ob kostenloser Nahverkehr die Zahl privater Autos auf den Straßen reduziert. Frankfurt ist bei dem von der Bundesregierung angekündigten Modellversuch nicht dabei. Umweltdezernentin Rosemarie Heilig (Grüne) fände Gratistickets aber eine tolle Sache.
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9 Kommentare zu diesem Artikel
  • 1
    Hessens Landesbeamte fahren bereits "kostenlos" ÖPNV
    von Seckberry ,

    Also auch in Frankfurt und es gibt zuhauf Beispiele, wie das brandenburgische Templin, das den angeblich "kostenlosen" Versuch 2003 nach 5 Versuchsjahren abbrach, weil sich die Fahrgastzahlen vervielfacht hatten, der ÖPNV damit zu teuer wurde, die Stadt also ihrer "Kostenlos-ÖPNV-Willkommenskultur" nicht im mindesten gewachsen war, weder finanziell noch infrastrukturell.

    Die Finanzierung des sagenhaft "kostenlosen" ÖPNV der Bundesregierung ist inklusive des Anteils der Städte völlig unklar, ob Steuer- oder Umlage-oder Sonstwie-finanziert, wie auch die ad hoc Umsetzbarkeit definitiv gar nicht gegeben sein kann, weil in den Städten die Voraussetzungen für einen Run auf den ÖPNV überhaupt nicht gegeben sind.

    Apropos: Die Straße Am Erlenbruch sei die Wohnstraße mit der höchsten NO2-Belastung in Frankfurt, sagt die Bürgerinitiative Riederwald, Staatsminister Al-Wazir habe dies gegenüber der BI Mitte Januar 2018 eingeräumt und stünde im Einklang mit den Aussagen von Dezernent Oesterling.

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  • 2
    Bald ist überall "Am Erlenbruch"
    von Täuschmann ,

    Wir haben zu viel LKW und PKW Verkehr. Die LKW, bedienen die Stadt nicht nur zur Ablieferung oder Annahme, sondern auch als Mautfreien Kilometergewinn. Hier ist die Rosa-Luxemburg Straße mit zu nennen, als Querverbindung zur A 661. Die auch als Ausweg, aus dem Stau, auf der A 5 dient. Oder in Zeiten des Berufsverkehrs, insbesondere am Nachmittag, die Heerstraße zw. Ludwig-Landmann Str., und Alt- Praunheim. Da hat es vor ein, zwei Jahren eine Verkehrszählung gegeben. Aber zu Zeiten von Feiertagen. Der Bus, die 60,ist eh schon so überfüllt, zockelt dann im Schrittempo, dem Stau hinterher. Die A 5 ist häufig so dicht, das im Sommer, die Abgase bis in die Nordweststadt zu riechen und einzuatmen sind. Der Geruch ist furchtbar, nach Gummi und Fisch. Für Frankfurt sehe ich "schwarz". Es gibt kein Nahverkehrs- Konzept, und keinen Bypass um Frankfurt herum. Es fehlt der generelle Vorrang, für Busse und Bahnen. Es fehlen die Umsteigemöglichkeiten von Bus zu Bus. Die Wartezeiten, sind zu lang.

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  • 3
    Die EU-Kommission macht Druck auf Berlin...
    von Seckberry ,

    ...weil die Schadstoff-Grenzwerte insbesondere für Stickstoffdioxid in 70 Städten seit längerem überschritten werden und Brüssel im März entscheiden will, ob es von Deutschland vor dem Europäischen Gerichtshof die strikte Einhaltung der Schadstoffgrenzwerte einklagen muss.

    Auch das Bundesverwaltungsgericht könnte möglicherweise am 22. Februar wegweisend über die rechtlich noch umstrittenen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge entscheiden, da laut Umweltbundesamt der Verkehrsbereich zu 60 Prozent und daran wiederum die Diesel-PKW zu 72,5 Prozent und der LKW- und Lieferverkehr zu 19 Prozent an der Stickstoffbelastung der Städte beteiligt sind.

    Hendricks (SPD), Schmidt (CSU) und Altmaier (CDU) wollen die Klage und drohende Strafgelder auf möglichst "billige" Art umschiffen, die Diesel-Kraftfahrt-Industrie möglichst vollkommen vor Fahrverboten für ihre Stickstoffdioxid generierenden Produkte schützen und schlagen daher den extrem teuren, offiziell jedoch "kostenlosen" Modellversuch vor.

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  • 4
    "Der Modellversuch" kommt ja nicht nach Frankfurt
    von Täuschmann ,

    somit, kann man hier weiter unbelästigt von den Personen, die sonst die unsichtbare "Fußfessel" tragen, nämlich das fehlende Geld, für den ÖPNV, in U- und S, steigen. Die Alten mit den völlig ausgelatschten Schuhen, den verwitterten und abgenutzten Jacken, und die sich seit Wochen- und Monaten den Friseur nicht mehr leisten können, müssen draußen bleiben. Dafür fahren die jungen starken Männer, mit Designerkleidung, wie von Jack Wolfskin, neuen Sportschuhen, und den Bart umhegt und umpflegt, mit ihren braunen DIN A4- Zetteln, völlig umsonst in der Republik spazieren. Ja, vor dem Gesetz sind alle gleich, wo stand das noch einmal?

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  • 6
    Ausprobieen um Wahlen und Zeit zu gewinnen?
    von Täuschmann ,

    Jetzt im Februar sind, in Frankfurt, erst einmal Wahlen für den OB. Ob das "Spasswahlen" oder Wahlen zur Bestätigung der eigenen Persönlichkeit sind, diese Ansicht bleibt jedem selbst überlassen. Ich finde das der Grundgedanke, hier in Frankfurt, nicht erfüllbar ist. In Frankfurt/M., wird Wohnraum modernisiert, und verteuert. Wohin dann die vielen Alt-Mieter verschwinden, ist ein bei beinahe allen Parteien ein unerwünschtes Thema. Platz muss her, für das Personal der Banken und deren Dienstleister. Dann haben wir im Herbst die hessischen Landtagswahlen, voraussichtlich mit einer Abstimmung über die Änderung unserer hessischen Verfassung. Somit muss viel Palaver und viele Versprechungen, bis Herbst, den Main herunter fließen, Damit man dann genau so weiter zu machen kann, wie bisher. Der Personenkreis, der Wohngeld oder Grundsicherung bezieht, steht unter immensem Druck, selektionsartiger Auswirkung. Hohe Strompreise und Lebenshaltungskosten zwingen eigentlich zum Wegzug. Aber wohin?

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  • 8
    @ moalboal
    von Täuschmann ,

    Man kann sich auch einmal überlegen, ob es nicht möglich wäre Doppelstock U- und S- Bahnen einzusetzen. Das müsste aber die Verkehrsgesellschaft, auf die Möglichkeit, hinsichtlich des Lichtraumprofiles überprüfen. Und, warum die Straßenbahnen so kurz, wie in keiner anderen Stadt sind, das dürfte wohl am vorrangigen PKW- Privatverkehr liegen. Es dauert eben etwas länger, wenn eine Bahn mit zwei Wagen, die Kreuzung passiert. Warum so kleine Busse eingesetzt werden, in denen sich sogar die Atemluft, im Stau, verbraucht, in denen man bis vorne zur Frontscheibe, eingequetscht steht, das muss man das Stadtparlament fragen. Tatsächlich, es ist so, wie Sie schreiben @ moalboal. Der ÖPNV, läuft in Frankfurt, wohl eher als Feigenblatt, neben dem Individualverkehr her. Es fehlt die klärende Entscheidung, und die kommt nicht. Stattdessen nimmt der Individualverkehr stets zu, und blockiert sich selbst.

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  • 9
    Wenn
    von PVPV ,

    Heilig die 3000 Bäume und 300 Gärten inkl Frischluftschneise entfernt,
    steht sie mächtig unter Druck.

    Nur die Diesel drausn zu lassen wird nicht mehr reichen. Oder sie geht in den Knast, wie die VW Manager.

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