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Glaser-Fonds wird mit Verlust verkauft

Die Stadt verkauft einen der beiden Glaser-Fonds mit hohem Verlust. Das hat gestern das Stadtparlament beschlossen. Der Wertpapierfonds wurde 2000 vom damaligen Kämmerer Albrecht Glaser
Frankfurt. 

Die Stadt verkauft einen der beiden Glaser-Fonds mit hohem Verlust. Das hat gestern das Stadtparlament beschlossen. Der Wertpapierfonds wurde 2000 vom damaligen Kämmerer Albrecht Glaser (CDU) an Magistrat und Stadtparlament vorbei für 100 Millionen Mark, rund 51 Millionen Euro, angeschafft. Ende Januar betrug das Fondsvermögen rund 42 Millionen Euro. Ein zweiter von Glaser angeschaffter Fonds rutschte in gleichem Umfang in die roten Zahlen. Lothar Reininger (Linke) bezifferte den Schaden auf 80 Millionen Euro. Laut SPD-Fraktionschef Klaus Oesterling habe seit 1946 kein Magistratsmitglied durch eine Fehlentscheidung einen derart großen Schaden für die Stadt verursacht. Ein Antrag der SPD, Glaser für die Fehlinvestition juristisch zur Verantwortung zu ziehen, scheiterte am Veto von CDU, Grünen und Freien Wählern. Glaser ist aus der CDU ausgetreten und einer der führenden Köpfe der Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD).

(Thomas Remlein)
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