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Landgericht Frankfurt: Glimpfliche Strafe für Waffenhändler

Zwei Jahre zur Bewährung und keine weiteren Auflagen – denkbar glimpflich ist gestern der 39 Jahre Libanese aus Schweden vor dem Landgericht davongekommen.
Die Statue Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv Die Statue Justitia ist zu sehen. Foto: Peter Steffen/Archiv
Innenstadt. 

Zwei Jahre zur Bewährung und keine weiteren Auflagen – denkbar glimpflich ist gestern der 39 Jahre Libanese aus Schweden vor dem Landgericht davongekommen. Der Mann hatte vor rund fünf Jahren einen größeren Posten von Magazinhülsen für Gewehre der Bauart „Kalaschnikow“ in sein Heimatland geliefert und damit gegen ein Handelsembargo verstoßen.

Die Wirtschaftsstrafkammer sah die bereits verbüßten sechs Monate Untersuchungshaft und die jahrelange Ungewissheit über den Ausgang des Verfahrens als ausreichende Strafe an. Darüber hinaus seien es ja „nur“ die Hülsen und nicht etwa scharfe Waffen gewesen, die mit manipulierten Frachtpapieren in den Nahen Osten transportiert worden seien, hieß es zur Urteilsbegründung.

Wäre es nach der Staatsanwältin gegangen, so hätte der Mann noch längere Bekanntschaft mit dem deutschen Strafvollzug gemacht. Sie hatte drei Jahre Haft gefordert. So aber ist für den Mann der Weg frei für die Rückkehr nach Schweden zu seiner Familie. Zwei Mittäter waren bereits im Jahr 2015 wegen der Waffenlieferungen verurteilt worden.

Der 39-Jährige aber musste so lange auf sein Verfahren warten – „deshalb habe wir auch auf irgendwelche besonderen Bewährungsauflagen verzichtet“, hieß es bei Gericht.

(ge)
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