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Cargo-City-Prozess: Goldman-Verteidiger plädieren für Freispruch

Im Korruptionsprozess um die Cargo City Süd vor dem Frankfurter Landgericht hat sich die Verteidigung des angeklagten Investors für einen Freispruch stark gemacht.
Der Angeklagte  Ardi Goldman am 21. Juli 2015, beim Schmiergeldprozess im Landgericht in Frankfurt. Foto: Bernd Kammerer (Presse- und Wirtschaftsdienst) Der Angeklagte Ardi Goldman am 21. Juli 2015, beim Schmiergeldprozess im Landgericht in Frankfurt.
Frankfurt. 

Im Korruptionsprozess um die Cargo City Süd vor dem Frankfurter Landgericht hat die Verteidigung des prominenten Investors Ardi Goldman am Mittwoch für einen Freispruch plädiert. Die Rechtsanwälte betonten, dass Goldman nicht in die Schmiergeldvereinbarung zwischen dem Makler Uwe S. und dem Fraport-Mitarbeiter Volker A. eingeweiht gewesen sei.

Goldman sei als Käufer des Erbbaugrundstücks in der Cargo City Süd "gesetzt" gewesen, ein Motiv für eine Bestechungshandlung habe er folglich nicht gehabt. Goldmans Verteidiger versuchten in ihren umfangreichen Plädoyers, die Glaubwürdigkeit des Maklers Uwe S. zu  widerlegen, der im Prozess als eine Art Kronzeuge aufgetreten war und den Investor belastet hatte. Die Staatsanwaltschaft hatte im Hinblick auf Goldman eine Haftstrafe von drei Jahren gefordert.


 

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