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Gothe-Universität verkauft besetztes Haus

Frankfurt. Die Goethe-Universität hat ein seit 2003 besetztes Haus verkauft. Im Volksmund heißt das Gebäude "Institut für angewandte Irrelevanz". Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der neue Besitzer will den Besetzern Mietverträge anbieten.

Frankfurt. Die Goethe-Universität hat ein seit 2003 besetztes Haus verkauft. Im Volksmund heißt das Gebäude "Institut für angewandte Irrelevanz". Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Der neue Besitzer will den Besetzern Mietverträge anbieten.

Nach dem beschlossenen Abzug der Goethe-Universität vom Campus Bockenheim wird das Gebäude nicht mehr benötigt werden. "Angesichts der schwierigen Haushaltslage der Goethe-Universität kommen die dabei erzielten Erlöse der Verbesserung von Wissenschaft und Lehre zugute", sagte Universitätspräsident Werner Müller-Esterl. Für die Errichtung des neuen Seminargebäudes auf dem Campus Westend gebe es immer noch eine Finanzierungslücke von etwa einer Million Euro. Mit Hilfe der Erlöse aus der Veräußerung des Gebäudes Kettenhofweg 130 könne diese Lücke endlich geschlossen werden, sagte der Präsident.

Er sei daher froh, dass nach intensiven Verhandlungen endlich ein Käufer für die Liegenschaft gefunden worden sei. Die jetzigen Nutzer werden laut Müller-Esterl von der Universität über die anstehenden Änderungen informiert. "Wir wollen, wenn möglich, soziale Härten vermeiden", betonte der Präsident. Kritik am Handeln der Universität wies er zurück: "Bei Gebäuden, die sich in Besitz der Universität befinden und die illegal besetzt sind, besteht aus unserer Sicht keine Verpflichtung, bei einem anstehenden Verkauf um Erlaubnis zu fragen."tre

(Thomas Remlein)
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