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Sanierung: Grüne-Soße-Denkmal erstrahlt bald wieder

Von Im Februar beginnt die Sanierung des Grüne-Soße-Denkmals an der Speckgasse. Für 70 000 Euro werden die Bodenplatten und Scheiben der sieben kleinen Gewächshäuser ausgetauscht.
In einer Reihe stehen die sieben leeren Gewächshäuser des Grüne-Soße-Denkmals an der Oberräder Speckgasse. Sie werden in den kommenden Monaten wieder aufgehübscht. Foto: Michael Faust In einer Reihe stehen die sieben leeren Gewächshäuser des Grüne-Soße-Denkmals an der Oberräder Speckgasse. Sie werden in den kommenden Monaten wieder aufgehübscht.
Oberrad. 

An den sieben kleinen Gewächshäusern an der Speckgasse hat unübersehbar der Zahn der Zeit oder, besser gesagt, das Wetter genagt. Denn ein echter Hingucker ist das Grüne-Soße-Denkmal fast elf Jahre nach seiner Einweihung nicht mehr. Die Scheiben sind vergilbt und verdreckt, die Bodenplatten sind verwittert. Da mag es jeden Fan der grünen Soße und auch des Denkmals freuen, dass die Stadt schon im Februar mit der im vergangenen Jahr versprochenen Sanierung beginnen will (wir berichteten).

Wenige Wochen in Verzug

Im Mai, so Martin Müller, Sprecher des Umweltamts, sollen die Häuschen in neuem, grünem Glanz erstrahlen. Auf ein Datum will er sich aber noch nicht festlegen. Damit hinkt die Stadt dem Zeitplan lediglich ein paar Wochen hinterher. Zu den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr sollten die Häuschen ursprünglich fertig sein, nun wird es eben der Frühsommer.

70 000 Euro investieren die Stadt und der Regionalpark Rhein-Main gemeinsam in die Sanierung des Kunstwerks, das dem Frankfurter Nationalgericht die Ehre erweist. Mit dem Austausch der Bodenplatten soll im Februar begonnen werden, im Anschluss werden neue Scheiben eingesetzt, erklärt Müller. Ein Bauschild werde über die Arbeiten informieren.

Symbolisch für die Kräuter

Symbolisch für jene sieben Kräuter, die in die grüne Soße kommen, stehen die Gewächshäuschen dann wieder wie neu in einer Reihe: Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch. Aus durchsichtigem, grün gefärbtem Polycarbonat, das den jeweiligen Farbton der sieben Kräuter aufnimmt. Auf den Bodenplatten steht der jeweilige Name des Krauts. Umgeben sind die Häuschen von einer wildwachsenden Kräuterwiese – für den Unterhalt und die Pflege ist das Amt für Umweltschutz zuständig.

Es war der Regionalpark Rhein-Main, dessen Mitglieder 2007 für die nötige Finanzierung des Denkmals sorgten. Daraufhin konnte die Ludwigsburgerin Olga Schulz, damals noch Kunststudentin an der Hochschule für Gestaltung (HfG) in Offenbach, ihr Kunstwerk in die Tat umsetzen. Dass dieses nun runderneuert wird, freut sowohl den Regionalpark wie auch die Stadt. Denn klar ist: Das Grüne-Soße-Denkmal ist ein wichtiges und beliebtes Ausflugsziel im Frankfurter Grüngürtel und Regionalpark Rhein-Main. In den Abendstunden werden die kleinen Gewächshäuser, in denen übrigens keine Kräuter wachsen, mit smaragdgrünem Licht illuminiert, weshalb das Denkmal auch in der Luminale eingebunden ist.

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