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Erfinder wünschen sich großes Fest: Grüne-Soße-Tag: „Mitessen ist ein Bekenntnis zur Stadt“

Am 22. Juni sollen die Frankfurter einen Weltrekord aufstellen, indem sie gemeinsam 231 775 Portionen Grüne Soße aufessen. Was das soll, fragte Inga Janovic die Initiatoren Maja Wolff und Torsten Müller.
Sie leben für die Grüne Soße und wollen ganz Frankfurt mit ihrer Begeisterung mitreißen: Maja Wolff und Torsten Müller. Foto: Bernd Kammerer (Pressedienst Kammerer, 60431 Fra) Sie leben für die Grüne Soße und wollen ganz Frankfurt mit ihrer Begeisterung mitreißen: Maja Wolff und Torsten Müller.
Frankfurt. 

Wie viele Portionen Grüne Soße kann jeder von Ihnen essen?

MAJA WOLFF: Beim „Grüne Soße Festival“ testen wir pro Abend sieben Soßen – das sollte jeder von uns am 22. Juni schaffen.

Erst Festival und nun auch noch Weltrekord – alles für die Grie Soß’?

TORSTEN MÜLLER: Beim letzten Festival haben wir 80 Nationen im Zelt versammelt, die miteinander unser regionales Kulturgut feiern. Heimat trifft also in Frankfurt auf Weltoffenheit, Toleranz und Vielfalt. Wir haben nach etwas gesucht, das für jeden die Teilhabe ermöglicht, einen Tag, an dem alle sich zu unserer Stadt bekennen können, die nicht nur zum Geldverdienen taugt, sondern uns allen ein Zuhause bietet. Und wir können feiern!

Warum ausgerechnet der 22. Juni?

WOLFF: Da sind wir professionelle Veranstalter: Wo liegen die Feiertage, ist die Stadtpolitik „da“, kollidiert das mit anderen Festen. . . Und: Grüne Soße passt hervorragend in den Juni, die Kräuter müssen ja wachsen wenn so viele Menschen gleichzeitig Soß’ essen.

Wer macht schon mit und wer sollte noch mitmachen?

MÜLLER: Wir freuen uns über jede Firma, die für ihre Mitarbeiter die Botschaft ausruft, gemeinsam Grüne Soße zu essen, sich so zu unserem Wirtschaftsstandort zu bekennen. Es sind einige Banken dabei und einige der größten Firmen – aber es ist noch richtig Luft nach oben. Wir wissen vom Festival, wie schwer es ist, eine neue Idee zu erklären, aber es gibt zum Glück immer Vorreiter. Was uns besonders freut ist der Andrang von Kitas und Schulen – da herrscht bereits große Begeisterung.

Und wer bezahlt den grünen Spaß?

WOLFF: Wir haben schon ganz am Anfang nach Sponsoren gesucht, glücklicherweise haben wir hier Vertrauensvorschuss durch das Festival. Die Stadt unterstützt im Rahmen ihrer Möglichkeiten und über die Codes muss Geld eingespielt werden. Viele Unterstützer, die mit uns die Idee nach vorne tragen, fragen nicht nach Vergütung.

Was, wenn es kein Rekord wird?

MÜLLER: Bei uns gehen noch jede Menge Anmeldungen ein. Jenseits vom Rekord liegt unser Fokus darauf, dass es ein Tag der Vielfalt wird, wir gemeinsam feiern.

Machen wir das jetzt jedes Jahr?

WOLFF: Klar. Spätestens wenn wir den Rekord geknackt haben, sollte es ein Feiertag für Frankfurt werden, mit schulfrei und Brückentag.

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