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Schüler und Lehrer hatten erneut über Geruchsbelästigungen beklagt: Grundschule Rebstock: Turnhalle gesperrt

Der Sportunterricht in der Grundschule Rebstock fällt bis zu den Sommerferien größtenteils aus. Sie wurde geschlossen, weil bei Schadstoffmessungen erhöhte Werte von Ameisen- und Essigsäure festgestellt wurden.
Schon wieder gibt es an der Grundschule Rebstock Geruchsbelästigungen: Diesmal in der Turnhalle, die nun vorsorglich gesperrt wurde. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Schon wieder gibt es an der Grundschule Rebstock Geruchsbelästigungen: Diesmal in der Turnhalle, die nun vorsorglich gesperrt wurde.
Frankfurt. 

Die Probleme in der Rebstockschule reißen nicht ab: Schüler und Lehrer hatten nun in den vergangenen Wochen mehrfach über eine starke Geruchsbelästigung in der Turnhalle der Rebstockschule geklagt. Nicht unbegründet: Denn Schadstoffmessungen in der Halle ergaben leicht erhöhte Werte von Ameisen- und Essigsäure, die aber unter den Vorsorgewerten liegen. „Wir gehen diesen Hinweisen nach und suchen nach den Ursachen hierfür“, erklärte Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD). Für den Schulunterricht bleibt die Turnhalle vorerst gesperrt. „Auf jeden Fall werden wir Abhilfe schaffen, damit die Halle nach den Sommerferien wieder zur Verfügung steht.“ Zudem solle nun zwei Wochen gelüftet werden.

17 Schüler in Klinik

Vor knapp vier Monaten hatte die Diskussion um Schadstoffbelastung in der Grundschule in der Leonardo-da-Vinci-Allee ihren Anfang genommen. 17 Schüler und Lehrer mussten am 20. Dezember wegen Atemproblemen und Augenreizungen ins Krankenhaus. Die Stadt gab anschließend bekannt, dass Methylmethacrylat-Dämpfe eines frisch verlegten Fußbodenklebers der Auslöser für die Symptome waren. Weil noch immer Schüler und Lehrer über Symptome klagen, wird ein baubiologisches Gutachten erstellt. Mehrere Messungen wurden in Auftrag gegeben. Eine erste Messreihe im Winterbetrieb mit Lüftung hat laut Weber keine Auffälligkeiten ergeben. Auch in den Osterferien wurde gemessen, es konnten keine Grenzwertüberschreitungen festgestellt werden. Somit sei aus toxikologischer Sicht keinerlei Gesundheitsgefährdung zu befürchten. „Wir sind sehr froh darüber, dass hier keine Gefährdung für die Kinder und das Kollegium besteht“, erklärt Weber.

Eltern werden informiert

Eine dritte Messreihe im Mai soll nun noch bei Temperaturen über 12 Grad Celsius im Sommerbetrieb testen, ob die Luft rein ist. Dazu muss die Heizung und die Lüftung eine Woche lang ausgestellt werden. Nach Beendigung aller Messungen, die von der Fachfirma und dem Amt für Gesundheit durchgeführt werden, soll ein Gesamtbericht der Ergebnisse auf einem Elternabend in der Schule im Juni vorgestellt werden. red

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