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200 Mädchen und Jungen aus neun Vereinen: Hallenkinderturnfest in Bonames: Nachwuchs zeigt, was er kann

Überfüllte Tribüne, schwitzende Mädchen und Jungen: Alle haben beim Hallenkinderturnfest in Bonames eine Menge Spaß. Neun Vereine haben ihren Nachwuchs geschickt. Und der zeigt so richtig, was er schon drauf hat.
Lina (12) vom TSV Bonames zeigt eine perfekte Grätsche und damit, dass sie am Trampolin schon eine ganze Menge drauf hat. Bilder > Foto: Holger Menzel Lina (12) vom TSV Bonames zeigt eine perfekte Grätsche und damit, dass sie am Trampolin schon eine ganze Menge drauf hat.
Bonames. 

Seit Mitte der 1980er Jahre gibt es das Hallenkinderturnfest, das jedes Jahr veranstaltet wird. Auch dieses Jahr hatte die Turnjugend Frankfurt im Turngau Frankfurt eingeladen. 160 Mädchen und 40 Jungs im Alter von fünf bis 14 Jahren aus neun Vereinen kamen zum TSV Bonames 1875, um ihr Können zu zeigen und um ihr Frankfurter Kinderturnabzeichen zu machen.

Eine Welt entdecken

„Ich finde das Bild herrlich, gleichzeitig so viele Kinder in Bewegung zu sehen“, sagt Helmut Kalbskopf, Vorsitzender des Turngau Frankfurt. Die Nachfrage fürs Turnen sei ungebrochen und gute Grundlage für jeden Sport. „Das fängt mit Krabbelgymnastik an, führt über Eltern-Kind-Turnen und dann zum eigenen Turnen.“ Ab 14 Jahren sei es schwieriger, aber dafür werde dann eine Fortbildung zum Übungsleiterassistenten angeboten – Tanzen, Hip-Hop, oder die Organisation von Fahrten für die Kleineren. „Macht man eine Tür auf, entdeckt man eine Welt“, sagt er.

Die Turnhalle in Bonames ist voll mit Kindern. Sie recken und strecken sich, sie rennen und trappeln über den Boden, es wird geflüstert, geschnattert und gelacht. Die Zöpfe in Blond, Rot, Braun und Schwarz, zum Pferdeschwanz gebunden oder kunstvoll geflochten, halten die kleinen Gesichter frei. Zum Warmmachen werden Beine und Rücken gedehnt, Handstand geübt oder Brücken rückwärts. „Mama, schau mal“, ruft ein kleines Mädchen zur überfüllten Zuschauertribüne hinauf und schlägt auf der blauen Matte ein Rad. Sie strahlt. Mama klatscht.

Die Kinder wählen von sechs angebotenen Geräten drei bis vier aus und dort von acht Übungen jeweils drei, die sie vorturnen und die von einem Übungsleiter bewertet werden. Ob Schwebebalken oder Trampolin, Reck oder Barren, Sprung oder Boden: Sie springen, grätschen, schlagen Salti, halten Balance in der Standwaage oder im Spagat. Ob in rosa Tütü, mit T-Shirts oder in Pailletten besetzten glitzernden Trikots, die jungen Turnerinnen und Turner geben ihr Bestes. Mit 70 Teilnehmern ist die TG Höchst am stärksten vertreten.

Über den Bock springen

Silvia (9) von der TG Zeilsheim hat vor drei Jahren mit dem Turnen angefangen und übt zwei Mal in der Woche 90 Minuten lang. „Am liebsten mag ich das Springen über den Bock. Das macht Spaß. Schwebebalken ist nicht so mein Ding“, sagt sie lachend. Ihre Freundin Marwa (9) möchte später tanzen. „Ich habe schon mit vier Jahren angefangen und finde alle Geräte toll. Beim Springen gefällt mir der Grätschsprung am besten.“

Kraftvoll nimmt Lina (12) Anlauf auf das Trampolin, springt ab und zeigt mit voller Körperspannung eine perfekte Grätsche, bevor sie sanft auf der Matte aufkommt und leichtfüßig zurückläuft. „Mit vier oder fünf Jahren habe ich angefangen mit dem Turnen und bin am liebsten am Reck“, sagt die Sechstklässlerin, die zweimal in der Woche bei der TG Höchst trainiert und „später auf jeden Fall an Turnieren teilnehmen“ möchte.

Anasofia und Emilia von der TG Höchst sind neun Jahre alt. Sie haben mit vier und zwei mit dem Turnen angefangen. Emilia findet den Bock gut, „da ist man schnell fertig und kann ganz schnell drüber springen“. Anasofia liebt „die Radwende vom Schwebebalken runter“ besonders und Springen. „Das ist, als ob man fliegt.“

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