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Hesses Werk in die Welt tragen

Volker Michels machte sich einen Namen als Herausgeber der Werke des Literatur-Nobelpreisträgers Hermann Hesse. Er will den Autor weiter ins öffentliche Interesse zu rücken. Eine Gelegenheit packte er beim Schopfe und referierte bei „Art Virus“ am Bergesgrundweg über Hesse und seine Schriften. Zudem präsentierte er ein sehr teures Buch.
„Zwölf Gedichte“ für stattliche 990 Euro. Hesse-Experte Volker Michels mit dem Buch vor einem Foto des Literaten.	Foto: Kammerer „Zwölf Gedichte“ für stattliche 990 Euro. Hesse-Experte Volker Michels mit dem Buch vor einem Foto des Literaten. Foto: Kammerer
Frankfurt. 

Das Wohnzimmer von Michele Sciurba in seinem Haus am Bergesgrundweg in Sachsenhausen ist proppenvoll. Grund: Volker Michels, Herausgeber von Hermann Hesses sämtlichen Werken und viele Jahre lang Lektor beim Suhrkamp-Verlag, trägt vor, warum dieser deutsche Autor auch heute noch aktuell ist.

Der Schriftsteller Hermann Hesse, das ist für den Offenbacher Michels eine Herzensangelegenheit. Seit Jahrzehnten kämpft er für die Reputation dieses Autoren, der seiner Meinung nach zu sehr ins literarische Abseits gedrängt wird und den er, Michels, sogar als bedeutender ansieht als etwa Franz Kafka. „Hesse wird von Literaturwissenschaftlern so stark angefeindet, das regt mich auf“, findet Michels, der auch an den Werksausgaben von Stefan Zweig und Manfred Hausmann beteiligt war.

Liebe zur Literatur

Der Lebensweg Volker Michels sollte anders verlaufen, denn ursprünglich wollte er Arzt werden und studierte deshalb Medizin sowie Psychologie. Doch es kam anders. Michels, der sich „schon immer für Literatur interessierte“, schickte noch während seines Studiums Siegfried Unseld ein Manuskript über Heinrich Zschokkes humoristische Erzählungen. Unseld war zu dieser Zeit Verleger der Verlage Suhrkamp und Insel. „Meine Arbeit über Zschokkes weckte die Neugier Suhrkamps“, weiß Michels noch. Unseld lud ihn dann auch prompt ein.

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(Enrico Sauda)
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