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Kletterhalle „Boulderwelt“: Hier haben Kinder Platz zum Bouldern

Von Bouldern ist ein Trendsport, der viele Erwachsene und Kinder begeistert. Mit einem neuen Kinderbereich ermöglicht die Kletterhalle „Boulderwelt“ nun schon den Jüngsten, ihre Beweglichkeit an künstlich nachempfundenen Felswänden auszuprobieren.
Schwindelfrei: Constantin und seine Schwester Antonia klettern die Boulderwand hinauf. Foto: Leonhard-Hamerski Schwindelfrei: Constantin und seine Schwester Antonia klettern die Boulderwand hinauf.
Preungesheim. 

Constantin liebt die Höhe. Schwindelig wird dem Achtjährigen nicht, ganz im Gegenteil: Der Junge klettert gerne und testet seine Fähigkeiten an der Boulderwand aus. Mit seinen Geschwistern Isabelle (4) und Antonia (6) und Papa Roland Maaß kann er in der Kletterhalle in der August-Schanz-Straße 50 viel entdecken. Denn in der ersten Etage der Boulderwelt Frankfurt, die 2012 eröffnete, gibt es jetzt einen neuen Kletterbereich, der für Mädchen und Jungen im Alter von drei bis zwölf Jahren gestaltet wurde und an diesem Nachmittag offiziell eingeweiht wird.

Scheu vor der Höhe kennen die Knirpse nicht. Neugierig versuchen sie sich an den Herausforderungen, die ihnen die Kletterwände bieten. „Die Kinder können hier Bouldern wie die Großen, aber mit kindgerechten Griffabständen“, erklärt Jan Suchland von der Boulderwelt. Für die Jüngeren gibt es die „Dschungelwelt“. Die etwas älteren Kinder und diejenigen, die wie Constantin, Antonia und Isabelle das Bouldern bereits für sich entdeckt haben, probieren ihre Fähigkeiten an dem zweiten Parcoursbereich aus. „Der ist technisch anspruchsvoller“, sagt Suchland.

Wer fällt, fällt weich

Bouldern ist ein Trendsport, mit dem schon die Kleinsten ihrem natürlichen Klettertrieb nachkommen können. Der Begriff „Boulder“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Felsbrocken“. Die Boulderwand empfindet das Klettern an einem Fels in freier Natur nach – es ist sozusagen eine künstliche Felswand in einer Kletterhalle. Und geklettert wird auch hier ohne Seil und Gurt. Doch keine Angst, denn wer fällt, fällt weich auf eine dicke Matte und auch nicht aus schwindelerregenden Höhen.

Der Vorteil beim Bouldern ist, dass die Kletterrouten an der Wand unterschiedlich gesetzt und je nach Erfahrungen leicht oder anspruchsvoll gestaltet werden können. Für die jungen Nachwuchssportler bedeutet dies, dass sie sich langsam in den Schwierigkeitsgraden hinaufarbeiten können. Insgesamt neun verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten die Boulderwände in der neuen Kinderwelt, erkennbar an den verschiedenfarbigen Griffen, die auf einer Tafel erklärt werden.

Dort, wo sich jetzt die Kinderwelt befindet, war bis vor kurzem noch die Lounge untergebracht. Einen Monat lang wurde dieser Bereich zur Kinderwelt umgebaut und gestaltet. Insgesamt 130 Quadratmeter Boulderfläche, also Wände, an denen aktiv geklettert werden kann, steht den Knirpsen zur Verfügung. Die Boulderwände haben eine Höhe von rund 3,50 Meter. Die erwachsenen Kletterer gehen ihrem Sport im Erdgeschoss der Kletterhalle nach. „Für mich ist Bouldern der schönste Sport, weil er so vielfältig ist“, beschreibt Jan Suchland. Seit fünfeinhalb Jahren übe er den Sport aus, trainiere drei- bis viermal pro Woche.

Schuhe leihen

Ein Blick auf die kleinen und großen Kletterer zeigt, dass beim Bouldern Beweglichkeit, Geschick und Vorstellungsvermögen gefragt sind. „Bouldern ist auch sehr kommunikativ. Wenn man mal an der Wand nicht weiterkommt, kann man andere fragen, welche Route sie nehmen und sich helfen lassen“, erklärt Suchland.

Wer den Sport ausprobieren möchte, dem stehen Mitarbeiter und Trainer zur Seite, die die Kletterrouten kennen – und damit auch den idealen Weg nach oben.

Für das Klettern benötigt man neben bequemer Sportbekleidung besondere Boulderschuhe, die ein wenig an Tanzschläppchen erinnern. Im Gegensatz zu traditionellen Turnschuhen sind die Kletterschuhe aus einem weichen Material. Das ermöglicht, sich mit den Füßen einen festen Halt in den unterschiedlich großen Bouldergriffen an der Wand zu suchen.

„Die Schuhe kann man bei uns leihen“, erklärt Jan Suchland. Kinder zahlen hierfür 3,50 Euro, Erwachsene 4 Euro Leihgebühr. Für Kinder unter 14 Jahren kostet der Spaß an der Kletterwand nach 16 Uhr 6,90 Euro pro Person. Begleitpersonen, die nicht selbst Bouldern, haben freien Eintritt.

Constantin, Antonia und Isabell haben sichtlich Spaß beim Klettern. „Ich finde es hier toll“, sagt Antonia. „Und ich bin richtig stark“, stellt das Mädchen fest, bevor sich wieder den Herausforderungen an der Kletterwand stellt.

Öffnungszeiten und Angebote

Weitere Infos zu den Öffnungszeiten, Preisen und Angeboten gibt es unter www.boulderwelt-frankfurt.de im Internet.

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