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Kommentar zur Luminale: Ideen für die dunkle Seite des Mains

Von
<span></span> Foto: Salome Roessler

Die Luminale ist Tradition. Sie ist unverzichtbar für diese Stadt. Wenn nun ihr geistiger Nukleus und der Förderer der ersten Stunde, Helmut Bien, von der Messe als inspirierender Oberlichtkünstler in die dunkle Wüste geschickt wird, dann muss sich der licht- und kunstaffine Frankfurter heftig die Augen reiben.

Biens Luminale zog die Massen an – über 50 Orte, an denen Jahr für Jahr Licht dafür sorgte, dass diese Lokalitäten in neuem Glanz erschienen. Und so, ganz nebenbei, auch das Gemüt der rund 200 000 Besucher ein wenig erhellten. Die Stimmung war gut, die Resonanz war bombastisch. Umso unverständlicher ist der von dem Veranstalter gewollte Abgang des Herrn Bien. Seine Expertise wird fehlen, egal was sich die Messe als „neue“ Luminale ausdenken wird. Bien mag ein wenig traurig sein über den Rausschmiss – pardon – die Nichtverlängerung seines Vertrages.

Doch der Mann hat Power. Geradezu elektrische Power. Und zugleich elektrifizierende. Einem Kraftwerk der Kreativität gleich geht er die nächsten Projekte an – erst einmal in Köln. Mit Licht gegen Angst und Gewalt. Chapeau! Wir dürfen gespannt sein, wann unseren Frankfurter Politikern ein Licht aufgehen wird und sie Bien und seine Idee für die dunkle Seite des Mains – etwa zu Silvester – einkaufen.

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