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Aufnahmezentrum der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik: Im Krankenhaus geht’s jetzt schneller

Von Für 26 Millionen Euro hat die BGU einen weiteren Neubau fertiggestellt. In ihm liegt auch das neue Aufnahmezentrum, das lange Wartezeiten und lange Wege künftig verhindern soll.
Nicht nur schöner ist die Aufnahme der BGU – hier ein Blick in den Warteraum – geworden, es soll künftig auch alles schneller gehen. Foto: Leonhard Hamerski Nicht nur schöner ist die Aufnahme der BGU – hier ein Blick in den Warteraum – geworden, es soll künftig auch alles schneller gehen.
Seckbach. 

Mehr Platz, kürzere Wege, einfachere Arbeitsabläufe und vor allem Zeitersparnis für Patienten und Mitarbeiter – das verspricht sich die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) von ihrem kürzlich in Betrieb genommenen neuen Gebäudetrakt E. Dort liegt nicht nur das neue Aufnahmezentrum für die Bettenstationen und im Voraus geplante Operationen mitsamt Untersuchungszimmern. In den Obergeschossen des vierstöckigen Gebäudes sind die Pflegestationen für Rückenmarksverletzte, für die septische Chirurgie und für die Unfallchirurgie untergebracht. Für kurze Wege sorgt auch, dass im ersten Untergeschoss nun die Firma Spörer ihre Räume hat, ein Spezialist für die Herstellung und Anpassung von individuell gefertigten Prothesen.

Neu ist zum einen, dass nun die Aufnahmen für Notfallpatienten und für jene, die einen geplanten Operationstermin haben, getrennt sind, erklärt Andrea Hilgendag vom Pflegedienst der BGU und betont: „Wir entzerren die Patientenströme.“ Die Notaufnahme bleibt im vorderen Gebäudeteil, wo auch Notfall-OP und die Vorfahrt für die Rettungswagen sind. Die neue Aufnahme im Gebäude E liegt weiter hinten auf dem Gelände und hat über das 2015 fertiggestellte, gläserne Foyer auch einen separaten Zugang.

Keine weiten Wege mehr

Geplante Operationen seien etwa, wenn sich jemand im Urlaub ein Bein gebrochen habe, das nun versorgt werden müsse, oder das Einsetzen eines neuen Hüftgelenks, erklärt Hilgendag. Neben der neuen Anmeldung gebe es einen eigenen Wartebereich und neun Untersuchungszimmer. Hier werden alle Patientengespräche und Voruntersuchungen vor der Operation gemacht bis hin zur Anästhesie – ohne weite Wege. Termine für die Aufnahmeuntersuchung gibt es bis 17 Uhr. Operiert wird an diesem Tag in der Regel nicht, sagt Hilgendag: Operiert wird meist zwei, drei Tage später –die Patienten gehen erstmal wieder heim.

Nach der OP auf die Station

Am Operationstag selbst werden die Patienten nun nicht mehr zuerst auf ihrer Station eingewiesen, wo sie auf die Operation warten, erklärt BGU-Geschäftsführerin, Rafaela Korte. „Da musste man erst hinauffahren, wartete dort, musste dann zur Station mit dem Aufzug hinunter- und nach dem Aufwachen wieder hinaufgefahren werden. Die Aufzüge waren ein Nadelöhr, weil die einen hinauf, die anderen hinunter mussten. All das entfällt nun.“ Es geht direkt in den ersten Stock, wo auch die OP-Säle sind. Erst nach dem Aufwachen werden die Patienten auf ihre Station gebracht.

Nicht nur besser organisiert sei nun alles – die Flure seien nun auch größer, sagt Rafaela Korte. „Die BGU hat breitere Gänge und mehr Abstellflächen für Rollstühle oder Betten.“ Fast jeder Patient werde im Bett bewegt. Auf dem Flur müssten daher bequem zwei Betten aneinander vorbei passen. Auch die Zimmer seien groß, etwa auf der Station für Rückenmarksverletzte mit unter der Decke montierten, im ganzen Raum einsetzbaren Hebehilfen.

Rund 26 Millionen Euro hat das neue Gebäude E der BGU gekostet - doch damit sind die Bauprojekte nicht abgeschlossen. „Als nächstes ist die Bettenstation dran“, erklärt Korte. Die wird bis zum Jahr 2023 in mehreren Bauabschnitten abgerissen, in einen später zum Teil wieder abzureißenden Übergangsbau ausgelagert und neu gebaut. „Danach werden wir 50 bis 60 Betten mehr haben, unter anderem für berufsgenossenschaftliche Reha-Patienten.“

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