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Skyline wächst: In den kommenden fünf Jahren entstehen 20 neue Türme

Der neue Henninger Turm ist fast fertig, das Bürohochhaus „Winx“ hat Gestalt angenommen und auf mehreren Baustellen wird auf Hochtouren gearbeitet: Die Skyline wächst. Rund 20 Hochhäuser sollen in den nächsten fünf Jahren entstehen.
Der „Grand Tower“ soll das höchste Wohnhaus Deutschlands werden. Bilder > Foto: Susann Prautsch (dpa) Der „Grand Tower“ soll das höchste Wohnhaus Deutschlands werden.

Höchster Wohnturm Deutschlands soll mit 172 Metern der „Grand Tower“ am Eingang zum Europaviertel werden. Die Untergeschosse mit gläsernen Waben am Einkaufszentrum „Skyline Plaza“ sind bereits gebaut. Bezugsfertig sollen die 51 Etagen – darunter drei für Technik – spätestens 2019 sein. Rund 400 teure Appartements und Penthouse-Wohnungen mit Dachgarten sind geplant.

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Im Bankenviertel entsteht der erste Wolkenkratzer, der nach New Yorker Vorbild Wohnen, Hotel, Gastronomie, Gewerbe, Büros und öffentliche Flächen unter einem Dach vereint. „Omniturm“ (omni für „alles“) lautet der Name, knapp 183 Meter soll er hoch werden. Bauherr Tishman Speyer beschreibt den gläsernen Turm auf seiner Homepage als „innovatives Mischnutzungsobjekt“. Die Fertigstellung ist für Ende 2018 geplant.

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Am höchsten wird wohl einer der vier geplanten Türme auf einem ehemaligen Deutsche-Bank-Areal in der City. 228 Meter soll der „Hybridturm“ messen – eine Mischung aus Hotel und Büros. Das Projekt soll 2022 abgeschlossen sein. Derzeit wird der Realisierungswettbewerb durchgeführt, parallel dazu erfolgt die notwendige Überarbeitung des Bebauungsplans. Zu dem Turm-Quartett gehören noch ein zweiter Wohnturm (120 Meter) und ein Bürogebäude (100 Meter).

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Ein anderer sogenannter Hybridturm entsteht bereits in der Nähe der Messe, wo einst der gesprengte Uni-Turm stand. 140 Meter soll der „One Forty West“ hoch werden. Die ersten 15 von 40 Etagen sind für ein Hotel reserviert, es folgen drei Etagen mit Service-Appartements und in den oberen Stockwerken bis zu 300 Wohnungen, die zum „obersten Drittel des Frankfurter Markts“ gehören. Richtfest soll im ersten Quartal 2019 sein.

Der neue Henninger Turm (140 Meter) knüpft an das alte Wahrzeichen im Stadtteil Sachsenhausen an und gehört zu den ersten der geplanten teuren Wohntürme mit Concierge-Service. Die Fassade ist fast fertig, der Innenausbau soll im Frühjahr sein. Von Mitte 2017 an werden dann nach und nach die mehr als 200 Wohnungen und die Gewerbeflächen bezogen. Dazu gehört auch ein Restaurant.

Ein Schwerpunkt für schicke und exklusive Wohnhochhäuser ist das Europaviertel. Gegenüber dem „Grand Tower“ soll der „Tower 90“ (90 Meter) gebaut werden, ein Wohnhaus mit hängenden Gärten, für das allerdings noch das Baurecht fehlt. Der „Porsche Design Tower“, der ebenfalls in dem Neubaugebiet auf dem ehemaligen Güterbahnhof entstehen soll, steckt auch noch in der Planungsphase, länger als ursprünglich gedacht. Das Wohnhaus soll ungefähr 100 Meter hoch werden.

Zwei andere nicht ganz so hohe Wohntürme in dem neuen Stadtteil sind schon viel weiter: Im gut 60 Meter hohen „Axis“ wohnen bereits die ersten Eigentümer. Fast alle der 153 Wohnungen seien verkauft, zu einem Quadratmeterpreis von rund 3500 bis 10 000 Euro. „Praedium“ (60 Meter) soll Ende 2017 bezugsfertig sein. In den 19 Stockwerken des Gebäudes haben 242 Eigentumswohnungen, acht Läden, ein Restaurant und ein Büro Platz.

Wohnen soll ab Mitte 2020 auch in drei Hochhäusern in der Innenstadt direkt am Einkaufszentrum „MyZeil“ möglich sein. Die drei Wohntürme, die bislang die „Drei Schwestern“ genannt wurden, sollen 44, 60 und 85 Meter hoch werden, und das Projekt bis zum Sommer einen neuen Namen bekommen. Bis zu 500 kleine Wohnungen können es werden und dazu mietbare, gemeinsame Speiseräume für größere Feiern entstehen.

Der Rohbau des 110 Meter hohen Büroturms „Winx“ im sogenannten Maintor-Areal am Schauspiel soll Mitte des Jahres fertig sein. Höher wird mit 155 Metern der gläserne „Marienturm“ direkt an der Taunusanlage in unmittelbarer Nähe zu den Zwillingstürmen der Deutschen Bank. Die 38 Geschosse sollen im ersten Quartal 2019 fertiggestellt sein.

(lhe)
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