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Wettbewerb mit neuen Ideen zur Energienutzung: Innovativ und das Klima schützend

Die Gewinner des neuen „Ideenwettbewerbs Klimaschutz“ des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main stehen fest. Es handelt sich um sechs kreative Ideen, die den Klimaschutz in Frankfurt am Main weiter voranbringen werden
Lena Cielejewski, Christopher Neumann, Daniel Netter sind Gründer und Geschäftsführer von „prosumergy“. Foto: F: Holzschuh Lena Cielejewski, Christopher Neumann, Daniel Netter sind Gründer und Geschäftsführer von „prosumergy“.
Frankfurt. 

Die eingesendeten Ideen bezogen sich im Kontext Klimaschutz insbesondere auf die drei Bereiche Energiesysteme, Gebäude und Mobilität. Darüber hinaus mussten die Projekte einen klaren Bezug zum Masterplan 100 prozentigen Klimaschutz der Stadt Frankfurt am Main aufweisen. Die eingereichten Ideen wurden im Hinblick auf die fünf Kriterien Innovationscharakter, Wirtschaftlichkeit, CO2-Einsparungen, Umsetzbarkeit des Projektes innerhalb von neun Monaten sowie Übertragbarkeit und Multiplikator-Wirkung bewertet.

Aus mehr als zwanzig Einsendungen wählte die unabhängige Jury des Ideenwettbewerbs die Gewinner:

• Projekt „Moderne Innenstadt-Logistik mit Cargobikes und Lastenfahrrädern“ sowie

• Projekt „Leben in Frankfurt“ – CO2-neutrales Logistiksystem mit Lastenfahrrädern und E-Mobility: Durchführung eines Pilotprojekts zur Umstellung des innerstädtischen Lieferverkehrs auf Cargo- und Lastenfahrräder

-> Zwei Bewerbungen – ein gemeinsames Projekt

• Projekt „Solarstrom für Mieter“: Pilotprojekt zum Vor-Ort-Verbrauch von Solarstrom in Mehrfamilienhäusern

• Projekt „Initiative 2proAuto“: Kommunikationskampagne zur Förderung von Fahrgemeinschaften

• Projekt „Superhelden der Energiewende – The e-transformers“: Kommunikationskonzept und Kofferausstellung mithilfe von Superhelden für die Vermittlung der Frankfurter Klimaschutzziele

• Projekt „Klimagourmet Kochkurse“: Entwicklung eines Umweltbildungskonzepts zum Thema klimabewusste Ernährung.

Das Energiereferat der Stadt Frankfurt hatte Anfang November deutschlandweit Unternehmen dazu aufgerufen, sich um Fördergelder in Höhe von insgesamt 100 000 Euro zu bewerben. „Aufgrund der hohen Qualität der eingereichten Bewerbungen haben wir uns dazu entschieden, die Summe der Fördergelder von 100 000 auf 110 000 Euro zu erhöhen“, erläutert Wiebke Fiebig, Leiterin des Frankfurter Energiereferats.

„Die durchweg hochwertigen Vorschläge zeigen mir, dass wir zukünftig noch mehr auf die Ideen und die Kreativität der regionalen Unternehmen setzten sollten“, ergänzt Jurymitglied Marc Dauner.

Der Ideenwettbewerb „Klimaschutz“ ist ein neuer und wichtiger Baustein im Gesamtkonzept des „Masterplan 100 Prozent Klimaschutz“, für den das Energiereferat verantwortlich zeichnet. Im Rahmen des Masterplans wurden die folgenden Klimaschutzziele 2050 verbindlich festgeschrieben:

• Reduzierung des Energiebedarfs um 50 Prozent

• Deckung des Restenergiebedarfs aus kommunalen und regionalen Erneuerbaren Energien

• Verringerung der Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent

Fragen zum Ideenwettbewerb beantwortet Max Weber, Projektleiter des „Ideenwettbewerbs Klimaschutz“ im Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main: max.weber@stadt-frankfurt.de.

Über das Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main: Das Energiereferat ist die kommunale Energie- und Klimaschutzagentur der Stadt Frankfurt. Das Energiereferat bietet Frankfurter Haushalten, Unternehmen, Bauherren und Investoren unterschiedliche Beteiligungs- und Beratungsmöglichkeiten an. Informationen unter www.energiereferat.stadtfrankfurt.de.

(red)
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