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Sportpark Preungesheim ist endlich fertig: Jetzt fliegen hier die Bälle

Von Mehr als 30 Jahre ist die Forderung alt, in Preungesheim eine Sporthalle und einen Fußballplatz zu bauen. Am kommenden Samstag wird der Sportpark Preungesheim eingeweiht.
Freuen sich, dass im Sportpark nun die Bälle fliegen (von links): Die Vorsitzenden Daniel Meisinger (TSG Frankfurter Berg), Klaus Böttger (TV Preungesheim) und Karsten Meyerhoff (TSV Berkersheim). Foto: Leonhard Hamerski Freuen sich, dass im Sportpark nun die Bälle fliegen (von links): Die Vorsitzenden Daniel Meisinger (TSG Frankfurter Berg), Klaus Böttger (TV Preungesheim) und Karsten Meyerhoff (TSV Berkersheim).
Preungesheim. 

Natürlich hätten sich die Vereine „schon gewünscht, dass der Sportpark früher fertig geworden wäre“, sagt Klaus Böttger, der Vorsitzende des TV Preungesheim. „Wir Vereine müssen ja planen können – und das konnten wir lange Zeit nicht.“ Doch nun, da am kommenden Samstag, 20. Mai, der 14,1 Millionen Euro teure Sportpark Preungesheim mit einem großen Tag der offenen Tür eingeweiht wird, überwiegt die Freude. Mehr als 30 Jahre hatte es gedauert, bis die Sportanlage fertig wird (siehe nebenstehende Infobox), allein der Bau dauerte doppelt so lange wie geplant. Am Montag, 22. Mai, beginnt drinnen und draußen der Trainings- und Spielbetrieb.

Info: Das Ende einer 30 Jahre dauernden Planung

Im Jahr 1985 forderte der Ortsbeirat erstmals den Bau einer Bezirkssportanlage im Preungesheimer Neubaugebiet Frankfurter Bogen, im Bebauungsplan wurde sie 1994 festgeschrieben.

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Vereine sind zufrieden

Um Planung und Bau der Sportanlage zu forcieren, schlossen sich Mitte 2011 der TV Preungesheim, der TSV Berkersheim und die TSG Frankfurter Berg als Vereine der umliegenden Stadtteile zusammen. Auch in die Planungen waren sie eng eingebunden. „Im Augenblick sind wir sehr zufrieden“, betont Klaus Böttger. „Das Sportamt gab sich große Mühe, dass alles klappt. Wir hatten verschiedene Sitzungen, in denen sich die Mitarbeiter immer bemühten, unsere Wünsche zu erfüllen.“

Dabei war die Sportanlage bei der Neuplanung 2013 gewachsen, von einer Sporthalle mit Rasenplatz zu einer Dreifelderhalle, einem Rasen- und einem Kunstrasenplatz, einer 400-Meter-Laufbahn, Leichtathletikanlagen, zwei Kleinstspielfeldern zum Kicken und dem für mehrere Sportarten ausgelegten Kleinspielfeld. Sein Versprechen, dass vor allem diese drei Vereine Halle und Plätze nutzen dürfen, hielt Sportdezernent Markus Frank (CDU). Hallen- und Platzzeiten bekamen aber auch die Eintracht, Makkabi für seine in die Hessenliga aufgestiegene Fußball-A-Jugend, und auch Viktoria Preußen, deren Bewerbung im Sportamt zunächst verlorengegangen war.

Floorballer spielen Turnier

Das Fest zum Tag der offenen Tür organisierten vor allem die drei „einheimischen“ Vereine. Die TSG verkauft die Getränke, der TSV Kaffee und Kuchen und der TV wirft den Grill an. Gemeinsam stellen sie vor, welche Sportarten sie hier künftig anbieten wollen. Mädchenhandball etwa, für den dem TV Preungesheim und der TSG Frankfurter Berg bislang die geeignete Halle fehlte. Und die Floorballer des TSV Berkersheim, die nun endlich eine eigene Halle haben, spielen am Samstag das erste Turnier in der neuen Halle: Ihre U 13 richtet ein Turnier zur Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft aus.

Der Fußballnachwuchs vom Frankfurter Berg zeigt sein können ebenso wie die Tischtennisspieler des TV Preungesheim. Es gibt Vorführungen in Zumba, Gymnastik und anderen Sportarten. Und am Nachmittag, wenn nach 13 Uhr die Festreden etwa von Markus Frank und Ortsvorsteher Robert Lange (CDU) vorbei sind, spielt die Fußball-Mannschaft der Stadtverordneten gegen eine Auswahl von TSG, TSV, TV und Makkabi.

Platz und Halle sind nun wirklich fertig, ist auch Gerwin Fassing vom Sportdezernat froh. „Ab Montag können die Vereine mit dem Training beginnen. Ein paar Handwerker sind noch da, um die Belüftungsanlage im Trainingsbetrieb einzustellen. Das geht nur so, um die richtige Frischluftzufuhr einzustellen und zu regeln, wie man die Automatik per Tablet einstellt.“

Der beantragte und von den Stadtverordneten genehmigte Kostenrahmen – zwei Millionen für die Planung, 14,1 Millionen Euro für den Bau – werde eingehalten, sagt Fassing.

Um die weitläufigen Sportanlagen kümmert sich hauptamtlich ein Team aus sechs Platz- und Hallenwarten der Stadt. „Den Vereinen kann man eine solch umfangreiche Aufgabe nicht zumuten.“ Die Mitarbeiter kommen von der Fabriksporthalle in Fechenheim hierher, die dortige Halle übernimmt der Sportkreis Frankfurt.

 

Der Tag der offenen Tür im Sportpark in der Hofhausstraße beginnt am Samstag um 10 Uhr und dauert bis 18 Uhr.

 

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