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Nur in ausgewählten Geschäften: Kalender 2017 zeigt historisches Rödelheim

Von Druckfrisch liegt der "Rödelheimer Kalender 2017" in ausgewählten Geschäften des Stadtteils. Sieben Euro kostet das gute Stück, das für seine Macher eine Herzensangelegenheit ist.
Der Mainzer Hof an der Ecke Radilostraße/ Alt-Rödelheim um 1910 - später Kino, heute Rewe-Markt. Bilder > Der Mainzer Hof an der Ecke Radilostraße/ Alt-Rödelheim um 1910 - später Kino, heute Rewe-Markt.
Rödelheim. 

Für Renate Söhns und Hans-Joachim Anders ist das Blättern durch den „Rödelheimer Kalender 2017“ eine Reise in die Vergangenheit. In ihre Vergangenheit. Bei jedem Kalenderblatt, das aufgeschlagen wird, bekommen sie strahlende Augen. Zu jedem Bild wissen sie eine Geschichte zu erzählen. „Das April-Foto ist mein Lieblingsbild. Das zeigt die Margaretenstraße/ Ecke Breitlacherstraße. Mit Blick auf das Haus in dem ich bis heute wohne. In der Wohnung meiner Großeltern“, sagt Söhns, die wie Anders schon immer in Rödelheim gewohnt hat.

Gemeinsam haben die beiden die Bilder für den Kalender ausgesucht. Aus einem Fundus von rund 5000 Exemplaren. Schnell waren sie sich einig, welche Fotos 2017 an den Wänden der Rödelheimer hängen sollen. Die Bilder gehören dem Verein oder stammen vom Institut für Stadtgeschichte und dem Deutschen Filminstitut.

Es ist mittlerweile der 18. Kalender, den der Rödelheimer Heimat- und Geschichtsverein im Stadtteil verkauft. Die ersten Exemplare waren noch reine Handarbeit, die Seiten akkurat aneinander geklebt. Mittlerweile wird der Kalender maschinell gefertigt und von Spiralen gehalten. „Das erleichtert doch einiges“, sagt Anders.

Dem kann Renate Söhns nur zustimmen. Aber egal ob mit der Hand oder der Maschine – für die Rödelheimerin ist der Kalender „eine echte Herzensangelegenheit“. Und schon wieder beginnt sie zu erzählen. Von der Zeit als es im Stadtteil noch zwei Kinos gab – das „Tivoli“ und das „RöLi“. Vier Monate sind den Lichtspielhäusern gewidmet. Gezeigt werden sie jeweils von innen und von außen.

Zwar sei das September-Bild – es zeigt den Großen Saal des „Tivoli“ – kein besonders schönes Foto. Aber darum gehe es auch nicht. „Es sind die Erinnerungen, die zählen“, finden Söhns und Anders.

300 Kalender wurden in diesem Jahr gedruckt, verkauft werden sie für je sieben Euro. Der Erlös geht an den Heimat- und Geschichtsverein. Angeboten werden die Kalender in folgenden Geschäften: Apotheke am Bahnhof, Westerbachstraße 3; Biomarkt Picar, Lorscher Straße 16; Blumen Ballenberger, Radilostraße 6; Foto Köser, Alt-Rödelheim 23; EP Kelety, Alt-Rödelheim 32; Radio Hanicke, Lorscher Straße 7; Pappmarché Schreibwaren, Alexanderstraße 27.

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