Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Stadt lehnt Geschwindigkeitsbegrenzung für Wächtersbacher Straße ab: Kein Tempo 30: Rückschlag für BI

Von Die Wächtersbacher Straße trennt in Fechenheim-Nord die Wohn- von den Gewerbegebieten. Ortsbeirat und Bürgerinitiative fordern dort Tempo 30. Doch keine der gesetzlich dafür geforderten Bedingungen sei erfüllt, erklärt nun die Stadt.
Stau in der einen Fahrtrichtung, dichter Verkehr in der anderen: Die Wächtersbacher Straße ist die Hauptverkehrsstraße in Fechenheim-Nord. Foto: Leonhard Hamerski Stau in der einen Fahrtrichtung, dichter Verkehr in der anderen: Die Wächtersbacher Straße ist die Hauptverkehrsstraße in Fechenheim-Nord.
Fechenheim. 

Beim Versuch, die Wohngebiete in Fechenheim-Nord verkehrstechnisch zu beruhigen, hat die Bürgerinitiative (BI) Fechenheim-Nord einen weiteren Rückschlag erlitten. Die Wächtersbacher Straße und ihre Verlängerung nach Osten zur Vilbeler Landstraße, die Bebraer Straße, sind die Hauptverkehrsstraßen dieses Teils von Fechenheim. Nachdem der Magistrat bereits im August einen Antrag des Ortsbeirats auf Tempo 30 für die Bebraer Straße ablehnte, kam nun die Nachricht: Auch auf der Wächtersbacher Straße wird die Stadt keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 Kilometer pro Stunde anordnen.

„Aufgrund der örtlichen Begebenheiten, des hohen Schwerlastverkehrs und des öffentlichen Personennahverkehrs ist die Einrichtung einer Tempo-30-Zone nicht möglich“, heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der Stadtverwaltung an den Ortsbeirat. Die Wächtersbacher Straße entlang fahren die Buslinien 41, 44 und n5. darüber hinaus sei die Wächtersbacher Straße wie die Bebraer Straße eine „Grundnetzstraße“. Beides schließe die Einrichtung einer Tempo-30-Zone aus.

Auch für eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer ohne Einrichtung einer 30er-Zone „,muss eine besondere Notwendigkeit gegeben sein“, schreibt der Magistrat. „Merkmale hierfür sind die geschwindigkeitsbedingten Unfallzahlen.“ Auf der Wächtersbacher Straße gebe es aber „zurzeit keine Unfallhäufungsstelle, die von der Unfallkommission behandelt wird“. In den vergangenen drei Jahren habe es keinen Unfall gegeben, der auf eine zu hohe Geschwindigkeit eines Fahrzeugs zurückzuführen sei. „Die meisten Unfälle mit Personenschaden ereignen sich beim Einbiegen in oder Verlassen von Grundstückszufahrten zwischen Kraftfahrzeugen und Radfahrern.“

Der Ortsbeirat hatte seinen auf Anregungen der BI Fechenheim-Nord zurückgehenden Antrag damit begründet, dass sich nördlich der Wächtersbacher Straße ein großes Wohngebiet befindet. Teile der Wohnbebauung sowie die Kirche, Ärzte, Apotheke, zwei Supermärkte und zwei Kitas und eine Schule liegen südlich der Straße. Nicht nur zerschneide die Wächtersbacher Straße den Stadtteil, auf ihr werde auch zu schnell gefahren.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse