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Demonstration in Frankfurt: Keine Chance dem Antisemitismus

Frankfurt. 

Gegen Antisemitismus hat sich gestern eine Demonstration verschiedener linker Gruppen gerichtet. Etwa 500 Demonstranten trafen sich um 19 Uhr an der Alten Oper und zogen friedlich durch die Innenstadt. Anders als zuvor angekündigt, haben keine Prominenten zu den Demonstranten gesprochen. Stefan (23), der aus einer der veranstaltenden linken Gruppen kommt, erklärte: „Wir wollen als Linke zeigen, dass wir mit Antisemitismus nichts im Sinn haben. Für Antisemitismus gibt es keine Rechtfertigung.“ Auch nicht, wenn Araber oder Palästinenser in Frankfurt ihren Zorn über den Gaza-Krieg auf die Straße tragen. „Wir wollen mit fortschrittlichen und demokratischen Kräften auf beiden Seiten gemeinsame Sache machen“, so der Aktivist. Auch eine große Gruppe jüdischer Demonstranten hat an der Demo teilgenommen. Sie schwenkten Israel-Fahnen. Heidi Mund schwenkte neben der jüdischen Fahne noch eine deutsche. Sie hatte sie an einem Regenschirm zusammengebunden. „Ich bin Deutsche. Es muss klar sein, dass in meinem Land Antisemitismus keinen Platz hat!“ An der Demonstration jedoch konnte sie mit ihren beiden Fahnen nicht teilnehmen. Einige der Veranstalter hatten Probleme mit der schwarz-rot-goldenen Fahne. tjs / Foto: Rüffer

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