Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 21°C

Treffpunkt für junge Familien: Kinderschutzbund eröffnet neue Anlaufstelle auf dem Riedberg

Von Für die Familien auf dem Riedberg gibt es ein neues Angebot: Morgen eröffnet der Kinderschutzbund einen Eltern-Kind-Treff an der Riedbergallee. Er soll zum Treffpunkt für die Eltern und zum Spielparadies für den Nachwuchs im Alter bis drei Jahre werden.
Claudia Lukaschek und Stefan Schäfer vom Kinderschutzbund fühlen sich wohl in dem bunt eingerichteten neuen Raum. Foto: Rainer Rueffer-- FRANKFURT AM MA Claudia Lukaschek und Stefan Schäfer vom Kinderschutzbund fühlen sich wohl in dem bunt eingerichteten neuen Raum.
Riedberg. 

Noch ist alles neu in dem großen, hellen Raum in der Riedbergallee 15. Das Spielzeug liegt geordnet auf den Kiefermöbeln und in den Schubladen, der Turm aus bunten Plastikbechern steht noch und die kleinen gelben, blauen und grünen Stühlchen sind bisher unbenutzt. Am morgigen Mittwoch, 29. März, wird das anders sein. Wenn die ersten Kinder in den neuen Eltern-Kind-Treff des Kinderschutzbundes stürmen, wird nicht lange ein Stein auf dem anderen stehen. Von 10 bis 14 Uhr wird die Eröffnung gefeiert. Künftig hat der offene Treff montags bis freitags von 9.30 bis 13 Uhr geöffnet.

Keine Unterstützung

„Solche regionalen Treffmöglichkeiten sind ungemein wichtig. Vor allem in einer Stadt wie Frankfurt, wo viele Eltern keine Unterstützung haben, weil Oma und Opa weit weg wohnen“, erklärt Stefan Schäfer, Geschäftsführer des Deutschen Kinderschutzbundes, Bezirksverband Frankfurt. Seit 2004 gibt es solch einen offenen Treff bereits am Günthersburgpark, der Zentrale des Kinderschutzbundes in der Mainmetropole.

Dass jetzt auch ein Treff auf dem Riedberg eröffnet, habe ganz logische Gründe, so Schäfer. Viele Familien wohnten dort, nicht nur aus Deutschland, sondern aus der ganzen Welt. Recherchen hätten ergeben, dass der Bedarf im Stadtteil nach einem solchen Angebot bestehe. „Es ist ein offenes, ein freies Angebot. Wir freuen uns über jeden, der reinschneit“, erklärt Claudia Lukaschek, die bereits den Treff im Nordend leitet und diese Aufgabe auch auf dem Riedberg übernimmt. Es gebe nicht nur Mütter, die mit ihren Kindern im Alter bis zu drei Jahren vorbeikommen. Auch Väter, Großeltern, Tagesmütter oder Babysitter schauen mit den Knirpsen herein.

Die können sich in dem Raum mit den bodentiefen Fensterscheiben wunderbar austoben. Die große Krabbellandschaft gleicht einem Meer mit riesigen Wellen – hier werden bestimmt einige Kinder jauchzend herumtollen, sind Lukaschek und Schäfer sich einig.

Acht ehrenamtliche Helferinnen zwischen 40 und 86 Jahren betreuen den Eltern-Kind-Treff, regelmäßig werden pädagogische Fachkräfte vorbeischauen und den Eltern mit Rat und Tat zur Seite stehen. Neben dem netten Plausch über die Entwicklung des Nachwuchses ist der Treff nämlich auch eine Beratungsstelle, erklärt Lukaschek.

Beratung unter Eltern

Allerdings ist diese nicht professionell, weil sich Mütter und Väter quasi gegenseitig beraten. Ganz locker, im Gespräch. „Wir verstehen uns als soziale Anlaufstelle, in der Eltern zur Ruhe kommen können, während die Kinde erste Kontakte zu Gleichaltrigen knüpfen“, erklärt Geschäftsführer Schäfer.

Die Idee für den Treff am Riedberg ist entstanden durch die Zusammenarbeit des Kinderschutzbundes und der Crespo Foundation im Projekt Babylotsen. Dabei werden Familien rund um die Geburt in den Entbindungskliniken beraten und bei Bedarf Angebote der Frühen Hilfen vermittelt.

„Wir sind quasi eine Weiterführung dieses Angebotes, für Eltern, denen allein zu Haus mit den Kindern die Decke auf den Kopf fällt“, erklärt Schäfer. Der Besuch des Treffs ist übrigens kostenlos, der Kinderschutzbund freut sich aber jederzeit über Unterstützung.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse