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Kirchenräume für das Europaviertel

Die ökumenische Präsenz im Europaviertel nimmt allmählich Gestalt an. Der Architekturwettbewerb jedenfalls ist entschieden.
Europaviertel. 

Das Darmstädter Büro Design in Architektur hat den Wettbewerb für die Innenraumgestaltung der ökumenischen Präsenz im Europaviertel gewonnen. Die Wettbewerbsaufgabe bestand darin, für eine 300 Quadratmeter große Fläche, die angemietet werden soll, das vorgegebene, gemeinsam von der katholischen und der evangelischen Kirche konzipierte Raumprogramm unterzubringen.

Fließender Raum

„Die Arbeit überzeugt mit der Idee eines großen, fließenden Raumes, in den zentral der Raum der Stille als identitätsstiftendes Element – von überall sichtbar – angeordnet ist“, heißt es in der Begründung. Positiv bewertet wird, dass von diesem Zentrum aus verschiedene Raumbereiche verknüpft werden können. Die Tatsache, dass das relativ junge Büro sowohl auf dem Gebiet der Innenarchitektur als auch in puncto Lichtgestaltung tätig ist, habe sicher zu der Entscheidung beigetragen, heißt es seitens der Auftraggeber, der evangelischen und der katholischen Kirche in Frankfurt am Main.

Für die ökumenische Präsenz im Europaviertel, die in einem Wohnkomplex an der Pariser Straße untergebracht werden soll, war in diesem Jahr ein Wettbewerb ausgelobt worden. Vier Architekturbüros waren zur Teilnahme eingeladen worden. Die Aufgabe der Wettbewerbsteilnehmer bestand darin, für die rund 300 Quadratmeter große Fläche ein Raumprogramm zu entwickeln. Unterzubringen galt es die gemeindlichen Flächen der Evangelischen Dreifaltigkeitsgemeinde – die ihre Räume in der Funckstraße in der Kuhwaldsiedlung aufgeben wird – und die ökumenische Präsenz.

Die Jury bestand unter anderem aus Vertretern beider Kirchen, den Vorsitz hatte die Architektin Claudia Meixner inne. Das Büro Meixner Schlüter Wendt ist in Frankfurt beispielsweise für den mehrfach ausgezeichneten Umbau der Evangelischen Dornbuschkirche und für die Baumaßnahmen der Evangelischen Akademie verantwortlich. Die Entscheidung für Design in Architektur fiel einstimmig, es wurde keine Differenzierung unter den drei ausgeschiedenen Beiträgen vorgenommen.

Programm gestalten

Mit dem Bau des Wohnkomplexes wurde in diesem Sommer begonnen, die Fertigstellung des Gebäudes ist für Herbst 2017 geplant. Derzeit werden allerdings noch die ökumenischen Inhalte, das Programm und die Nutzung der Räumlichkeiten von Vertreterinnen und Vertretern der katholischen und der evangelischen Kirche erarbeitet.

(red)
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