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Kleiner Fanclub fiebert mit der Eintracht

Probezeit bestanden! Der Heddernheimer Eintracht-Fanclub "EFC Gali Vögeli Heddemer Adler Klaa Paris" feiert seine offizielle Anerkennung auf der Eintracht-Couch. Der Jubel über den Wiederaufstieg und die Stippvisite der Eintracht-Couch war groß in Heddernheim.	Foto: Kilb Der Jubel über den Wiederaufstieg und die Stippvisite der Eintracht-Couch war groß in Heddernheim. Foto: Kilb

Heddernheim. 

Weihnachtsfest, Sommerfest, Anerkennung und Aufstieg zugleich – die Männer und Frauen vom "EFC Gali Vögeli Heddemer Adler Klaa Paris" feiern lieber einmal groß als viermal klein. Seit einem Jahr gibt es den Fanclub, im März war die offizielle Anerkennung als Eintracht-Fanclub. Nun ließen die Heddemer Adler ihre großen Feste auf einen Tag fallen und machten es sich dabei auf der Eintracht-Couch gemütlich.

Seit er sieben Jahre alt ist, hält Hendrik Stang (15) der Eintracht die Treue. Genauso lang schon, also seit dem letzten Aufstieg der SGE 2005, zieht es ihn zusammen mit seinem Vater und einem Dutzend Heddernheimer Eintracht-Fans in die Commerzbank-Arena zu Heimspielen der Eintracht. Auswärtspartien werden meist gemeinsam im kleinen Fan-Heim in Alt-Heddernheim verfolgt.

Der Jüngste ist der Chef

"Weil sich über die Jahre ein zwar kleiner, aber fester Kreis gebildet hat, haben wir uns im letzten Jahr dazu entschieden, einen offiziellen Fanclub zu gründen", erzählt Stang. Er ist das jüngste Mitglied des "EFC Heddemer Adler Gali Vögeli" und deshalb aus Sicht der übrigen prädestiniert für den Vorsitz. "Wir wollen damit die Jugend stärken", erklärt Mitglied Andreas Schüler – ein Vorsatz, den die Diva vom Main in den letzten Jahren nicht ganz so ernst nahm.

30 Mitglieder zählt der Fanclub aus Heddernheim mittlerweile, die Hälfte davon besitzt eine Dauerkarte für die Heimspiele der Eintracht. Mitgliedermäßig in die nächste Liga aufsteigen möchte der Fanclub allerdings nicht. "Wir wollen im kleinen Kreis bleiben, diesen festigen und lieber die Gemeinschaft pflegen", erklärt Hendrik Stang, "schließlich waren auch erst die Leute da, dann kam der Fanclub."

Auch zu Auswärtsspielen der Kicker vom Riederwald fahren die Heddernheimer mehrmals in der Saison. "Allerdings nur, wenn die Eintracht in sehenswürdigen Städten und Stadien wie in St. Pauli oder bei der Alemania in Aachen spielt", so Mitglied Michael Vetter.

Stand als Treffpunkt

Besuch von einem Eintracht-Profi gab es zur Anerkennungsfeier leider nicht, der Ehrengast war dafür umso kultiger. Manfred Schlegel, Inhaber vom Imbiss "Bratwurst Walter", einer Institution vor der Commerbank-Arena, feierte mit den Heddemer Adlern. Die Freundschaft ist entstanden, da sich Stang und Mitstreiter vor den Heimspielen regelmäßig an Schlegels Stand nahe der Straßenbahn-Station vor dem Stadion stärken.

"Gali Vögeli", der Beinamen der Heddemer Adler, steht übrigens in keinerlei Bezug zu Klaa Paris oder der Eintracht. "Ich war früher öfter in der Schweiz unterwegs und habe dabei Gali Vögeli, ein Volkslied der Eidgenossen kennengelernt", erinnert sich Mitglied Andreas Schüler. "Eines Tages haben wir Adler dann angefangen, das Lied im Bus zum Stadion zu trällern. Dass der Titel dann mit in den Fanclub-Namen einfließt, habe ich erst in der E-Mail zur offiziellen Gründung der Heddemer Adler erfahren."

Seit Anfang vergangener Saison reist die Eintracht-Couch durch die Region, SGE-Fans können Platz nehmen und ihre Loyalität zur Eintracht demonstrieren. Hinter der Aktion im Rahmen der Kampagne "Comeback Eintracht" steht die Frankfurter Neue Presse. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.comeback-eintracht.de.bki

(Benni Kilb)
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