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Europäische Impfwoche informiert umfassend: Kleiner Pieks mit großer Wirkung

Zum zwölften Mal hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Europäische Impfwoche ausgerufen. Vom 24. bis 30. April steht dann auch in Frankfurt ein kleiner Pieks im Mittelpunkt, der vor gefährlichen Krankheitserregern schützt.
Ein Kind erhält eine Schutzimpfung. Ein Kind erhält eine Schutzimpfung.
Frankfurt. 

Selten war das Thema Impfen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet so aktuell wie jetzt: 15 Masernfälle hatten zuletzt in der Stadt für einige Aufregung gesorgt. Da kommt die Europäische Impfwoche gerade recht, zu der die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für den 24. bis 30. April bereits zum zwölften Mal aufruft, diesmal unter dem Motto „Impfungen wirken“.

Nicht nur die Masern sind wieder auf dem Vormarsch, im vergangenen Jahr verzeichnete das Robert-Koch-Institut (RKI) in der Bundesrepublik auch eine deutliche Zunahme der Keuchhustenfälle: Während 2015 die Zahl der Infektionen noch bei etwa 14 000 lag, so registrierte das RKI im vergangenen Jahr rund 22 000 Keuchhustenfälle. Keuchhusten ist hochansteckend und ist vor allem für ungeimpfte Säuglinge gefährlich. Eine Infektion kann aber auch bei Erwachsenen zu ernsten gesundheitlichen Schäden führen.

Das Frankfurter Gesundheitsamt bietet für Eltern, die ihre Kinder zur Einschulungsuntersuchung begleiten, während der Europäischen Impfwoche einen besonderer Service an: Sie können ihren eigenen Impfpass mitbringen und sich von den Mediziner beraten lassen, welche Schutzimpfungen sie auffrischen oder ergänzen sollten.

Auch die Apotheker beteiligen sich an der Europäischen Impfwoche: Wer sich nicht sicher ist, ob er über die notwendigen Schutzimpfungen verfügt, der kann seinen Impfpass kostenlos in den Frankfurter Apotheken überprüfen lassen. „Mit dem Impfpass-Check klären wir den Patienten beispielsweise zu notwendigen Auffrischungen oder neuen Schutzimpfungen auf“, erläutert Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Einen Blick in den Impfpass wirft sonst aber auch jederzeit der Haus- oder Kinderarzt.

Übrigens: Für Frankfurter, die eine Reise in ferne Länder planen, bietet das Gesundheitsamt regelmäßig eine reisemedizinische Impfsprechstunde an und führt auch Impfungen durch. Informationen dazu erhalten Interessierte unter der Rufnummer (0 69) 2 12-3 33 63 oder per E-Mail an die Adresse info.reisemedizin@stadt-frankfurt.de .

(stef )
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